Cassandra Wilsons visionäres Blue-Note-Debüt »Blue Light 'Til Dawn« aus dem Jahr 1993 verknüpfte Jazz, Blues, Folk und R&B zu einem einzigartigen Sound, der dem vokalen Jazz neue Ausdrucksmöglichkeiten eröffnete.
Cassandra Wilson lässt sich nicht in eine Schublade stecken oder in eine Kategorie einordnen. Cassandra beginnt »Blue Light 'Til Dawn« mit »You Don't Know What Love Is« und geht dann über zu »Come On In My Kitchen« und »Hellhound On My Trail«, beides Robert Johnson-Cover. Danach folgen Rockkompositionen von Van Morrison und Joni Mitchell, dann ihr eigener Titelsong und das Bluesstück »Redbone« sowie eine durchdringende Version von »I Can't Stand The Rain«. Besonders erwähnenswert ist Cassandras Version von »Tupelo Honey« von Van Morrison, bei der Cassandra zusätzliche Texte aus »Angel« von Jimi Hendrix einfügt.
Produziert von Craig Street, verwandelten die einfallsreiche Instrumentierung des Albums und Wilsons fesselnde Gesangsdarbietungen Songs von Robert Johnson, Joni Mitchell, Van Morrison und anderen.
A smoky-voiced chanteuse from Jackson, Mississippi, Wilson already had eight albums under her belt when she cut this striking debut for Blue Note. Thanks to Craig Street’s sympathetic, uncluttered and ultra-organic production values, Wilson’s voice shines luminously on an eclectic selection of material drawn from the blues, rock, jazz, folk, and R&B repertoires. She puts her indelible stamp on songs as diverse as Robert Johnson’s “Hellhound On My Trail,” Joni Mitchell’s “Black Crow” and Van Morrison’s “Tupelo Honey,” recasting them all in her own unique image.
(www.udiscovermusic.com)
Mit ihrem beweglichen Alt zählt Cassandra Wilson zu den markantesten Stimmen des zeitgenössischen Jazzgesangs. Und nun singt die Lady den Blues - und steuert damit einem strahlenden Höhepunkt ihrer Laufbahn entgegen. ›Blue Light ›Til Dawn‹ wurzelt tief in Afrika. Aber ›Blue Light ‹Til Dawn‹ atmet die Luft der Großstadt. Angeregt durch die New Yorker ›Blue Light Parties‹, transportierte Cassandra Wilson den Sound der Baumwollfelder in die Welt der Wolkenkratzer, Straßenschluchten und Graffiti-beschmierten Hinterhauswände. Sie tut dies mit einer enormen Portion Sinnlichkeit und mit rein akustischen Stilmitteln.
(M. Inhoffen in stereoplay 3/94)
...vorbildlich ruhig und knackfrei. Das lässt einen den sehr detaillierten, dynamischen und transparenten Klang des Mix von McMaster noch mehr genießen.
(MINT, Dezember 2022)
Das gelungene Come back – zwölf Songs mit immerhin 56 Minuten Spieldauer – liegt hier perfekt auf vier LP-Seiten überspielt wieder vor.
(STEREO, Januar 2023)