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Noch eine Themenseite! Coverästhetik ist für die Wirkung
von Musik nicht zu unterschätzen. Da die Männerwelt eine der
wichtigsten Zielgruppen von (Rock-)Musik ist, findet man(n) auch immer
wieder Plattencover mit hübschen Mädchen. Matthew
Sweets Platte "Girlfriend"
ist mir damals (1991) auch zuerst wegen des Covers aufgefallen, erst
danach habe ich die wunderbare Musik entdeckt. Gleiches gilt für
"L'amour, Demure, Stenhousemuir" von Biff
Bang Pow (eine CD-Kompilation, ebenfalls von 1991): beides mal
schaut dich die Lady mit sinnlich-lässig-distanzierter Arroganz(?)
an. Oder sagt man(n) dazu lasziv? Wenn man(n) nicht völlig ignorant
ist, dann schmilzt man(n) dahin!
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| Donald Byrd: "Slow Drag" (Blue Note, Mai 1967) |
...
und noch eine sowohl optisch als auch musikalisch wundervolle Blue-Note-Platte!
Dieses mal von Trompeter Donald Byrd, hier bei einer seiner letzten
akustischen Sessions vor seiner erfolgreichen Funk-Phase, zusammen mit
Sonny Red (Altsaxofon), Cedar Walton (Piano), Walter
Booker (Bass) und Trommler Billy Higgins. (02.03.2008) |
| Kim Salmon: "Hey Believer" (Glitterhouse/Red Eye, Nov. 1994) |
Ich
habe keine Ahnung, wer die junge Dame mit der Gitarre ist aber den
australischen Gitarristen wird der eine oder andere von den
Scientists oder den Beasts Of Bourbon kennen. "Hey Believer"
ist sein Solodebüt, auf dem er aber bei den meisten Liedern von der Band
"STM" unterstützt wird, hinter der sich 2/3 der Dirty Three
(Geiger Warren Ellis und Trommler Jim White) und
Kontrabassist Andrew Entsch verbergen. Damals ohne große Resonanz
von Glitterhouse in Europa veröffentlicht und schon lange aus den
Katalogen gestrichen. Irgendwo zwischen Rock, Country und Krach
einzuordnen. Als Gitarrist ist Kim Salmon begnadet, als Sänger
nicht ganz so beeindruckend. Deshalb mag ich diese CD schon sehr, bin
aber ansonsten eher den Beasts Of Boubon zugetan, bei denen ja
der wunderbare Tex Perkins singt. Gibt's die eigentlich noch? Warren Ellis und Jim White spielen auf jeden Fall immer noch zusammen, u. a. bei den Bad Seeds von Nick Cave oder als Studiomusiker für Marianne Faithful, wie zuletzt auf deren wunderbaren Album "Easy Come Easy Go". (17.12.2008) |
| Canyon: "Empty Rooms" (Okt.2002) |
"Empty
Rooms comes like an oasis in the desert for Canyon. Their last effort,
an Insound Tour Support EP, was a lackluster collection of countrified
slowcore songs as carelessly created as they were largely received. This
album finds the five-piece creating a wonderful, high-fidelity recording
of ten psych-rock gems. The opening "Sleepwalker" sweeps singer
John Wall's vocals with a A Storm in Heaven-era Verve flange while sparse
but effective drumming recalls that of Mimi Parker in Low. The same magic
comes on "Mansion on the Mountain" and "Head Above."
Tracks like "Ten Good Eyes" and "Radio Driver" slip
from this reverby trip to recall the band's more Neil Young-influenced
beginnings. It's hard to tell on songs like these which is greater: the
desire to emulate that broken-down Springsteen sound or to repaint an
indie sound with homemade color. When these two elements are surmounted,
as on the organ-drenched "Lights of Town," Canyon escapes the
gravity of its influences, instruments, and collective past to become
a truly great band. That said, Empty Rooms is not the best these D.C.
rockers have in them. Look forward to the next one from Canyon. It might
just be great." (allmusic.com) |
| Laurindo Almeida: "Acapulco '22" (Tower, 196?) |
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"Another in the long line of samba records to come out of Brazil and embrace the more contemporary sounds of the American airwaves. But, you get a nice version of Misirlou and some very talented fretwork on the part of the rotating second guitarists. And the cover ain't too hard on the eyes either." (www.tralfaz-archives.com) |
| Bobby Hutcherson: "Happenings" (Blue Note, 1967) |
...
und noch eine sowohl optisch als auch musikalisch wundervolle Blue-Note-Platte!
Dieses mal vom Vibraphonisten Bobby Hutcherson zusammen mit Herbie
Hancock (Piano), Bob Cranshaw (Bass) und Trommler Joe Chambers.
Neben fünf Hutcherson-Originalen gibt es auch eine schöne Version
von Hancocks "Maiden Voyage" zu hören.(17.12.2006) |
| Terry Callier: "What Color Is Love" (Cadet, März 1973) |
Tja
- habe ich da jetzt gegen die "No-Sex-Sells"-Regel verstoßen?
Vielleicht. Aber auf jeden Fall ein schönes Foto und - vor allem
- eine tolle Platte von Terry Callier, dem besten Singer/Songwriter im
Grenzbereich Folk/Jazz/Soul!(August 2006) |
| The Horace Silver Quintet: "The Cape Verdean Blues" (Blue Note, 1965) |
Immer
gut für tolle Cover ist auch das Jazzlabel Blue Note, obwohl
"Cape Verdean Blues" nicht unbedingt das typische Blue-Note
Cover hat. Das Foto wurde von Reid Miles geschossen. Das Horace
Silver Quintet war eine der erfolgreichsten Combos des Labels in den
6oern.(27.04.2006) |
| The Bathers: "Kelvingrove Baby" (Marina, Feb. 1997) |
Hinter
dem Bandprojekt "The Bathers" versteckt sich der ausgezeichnte
schottische Singer/Songwriter Chris Thompson, der in den 90ern
beim Hamburger Marina-Label drei wunderbare Platten, alle mit wunderschönen
Covern, herausgebracht hat. Das Label Marina wird u.a. vom Designer Stefan
Kassel geleitet, der (natürlich) alle Plattenhüllen seiner
kleinen Firma mit einem hohen Wiedererkennungswert selber gestaltet hat.
Ich werde mal stöbern, ob ich da nicht noch die eine oder andere
Perle für diese Seite finde...(07.07.2005) |
| Herb Alpert & Tijuana Brass: "Whipped Cream & Other Delights" (A&M, 1965) |
Da
kam ich jetzt wirklich in's Grübeln,denn das ist natürlich ein
"Sex Sells"-Cover. Aber billig? Vielleicht. Aber irgendwie doch
schön. Und ein Klassiker unter den LP-Covern. Und die Qualität
der Musik? "Easy Listening" nennt man sowas heutzutage. Da ich
inzwischen Sergio Mendes & Brasil
66 sehr gerne höre sollte ich auch hier vielleicht mal den Versuch
wagen...(24.07.2004) |
| Matthew Sweet: "Girlfriend" (ZOO, 1991) |
Die
Lady auf dem Cover schaut dich an und du bist hin und weg! Hinter diesem
Angriff auf die Sinne steckt eine der schönsten Gitarrenrockplatten
von einem der unterbewertetsten Singer/Songwritern der letzten Jahre.
Das Foto stammt aus den 5oern und soll von einem berühmten Fotographen sein. Ich werd's demnächst mal genauer recherchieren. |
| Biff Bang Pow! "L'amour, Demure, Stenhousemuir" (Creation, 1991) |
Biff
Bang Pow war die "Hobbyband" von Alan
McGee, dem Chef des Creation-Labels (Weather Prophets, Jazzbutcher,
Teenage Fanclub und natürlich OASIS). |
| Belle & Sebastian: "Fold Your Hands Child, You Walk Like A Peasant" (Jeepster, 2000) |
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"Klangliche Veränderungen gegenüber dem Vorgänger haben sicher mit dem Abgang von Bassist Stuart David zu tun, der sich nun auf seine eigene Band, Looper, konzentriert. Davids elektronische bzw. gesprochenen Beiträge bildeten einen wichtigen Kontrast zum mehr retro-orientierten und organischen Teil der Platte. Hier erleben wir Belle & Sebastian deshalb so Sixties-besessen wie nie zuvor. Nur die schwankende Qualität des Songwritings ist ein wenig enttäuschend, aber Fans werden an dieser Platte, die gewiß ihr Geld wert ist, zweifellos Gefallen finden." ("MOJO", UK) |
| Chris Cacavas: "Pale Blond Hell" (Normal, 1994) |
Eine
von vielen guten Cacavas-Platten, diesesmal mit der attraktivsten Latzhosenträgerin,
die ich je gesehen habe! Ist sie die "Pale Blond Hell"? |
| Miles Davis Sextet: "Someday My Prince Will Come" (Columbia, 1962) |
Bei
der Lady handelt s sich meines Wissens um Miles' damalige Ehefrau. Normalerweise
hatten farbige Fotomodelle damals auf Plattenhüllen nichts verloren.
Auf jeden Fall ein wunderschönes Album mit entsprechender Musik.
Zum letzten Mal Miles mit Coltrane. |
| Drop Nineteens: "Delaware" (Caroline, 1992) |
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Neulich bekam ich eine Email von Stephan Kirchoff, der mich darauf aufmerksam machte, dass das Covergirl eigentlich eine Knarre in der Hand hält. Als ich mir das Cover über Google gezogen habe (ich war zu faul, selber einzuscannen) ist mir das gar nicht aufgefallen (mea culpa!). Da muss wohl irgend ein übermotivierter Pazifist (ich bin eigentlich selber einer, nur nicht übermotiviert) herumretuschiert haben. Ein klarer Fall von Zensur. Wenn Ihr jetzt mal mit der Maus über das Bild geht, könnt ihr vergleichen. Ausserdem habe ich mir die CD seit langem mal wieder angehört. Es ist zwar immer noch keine meiner Lieblingsplatten, aber meine erste Schnellschuss-Bewertung ist deutlich zu negativ und oberflächlich ausgefallen (eben ein Schnellschuss). Eigentlich eine gut rockende Gitarrenplatte. |
| Otis Redding: "The Soul Album" (Stax/Volt, 1966) |
Damals
waren Covergirls nix ungewöhnliches auf den Plattenhüllen -
wenn der thematische Bezug auch oft nicht da war. Aber wen interessiert
das schon? Zumindest war es nicht mehr ganz so ungewöhnlich, dass
das Covegirl nicht blass und blond war. |
| Roxy Music (Island, 1972) |
Roxy
Music hatten damals immer irgendwelche hübschen, meist leicht bekleideten
Mädels auf dem Plattencover. Ich bin zwar nie ein grosser Fan der
Band gewesen, aber das Debütalbum ist auf jeden fall ziemlich klasse.
Vor allem war Eno noch dabei. |
| Spain: "I Believe" (Restless, 2001) |
Liebeslieder
im Zeitlupentempo, aber kein Kuschelrock, wie das Cover vielleicht suggerieren
mag, von Josh Haden, der hier singt,
komponiert, produziert und den Bass spielt und dabei von Akustikgitarrist
Merlo Pedlowski, Drummer Will
Hughes und E-Gitarrist/Keyboarder Shon
Sullivan unterstützt wird. Sein Vater ist übrigens der
weltberühmte Jazzbassist Charlie Haden.
Die Wahl des Instruments und das Talent (fast) wie beim alten Herren,
aber musikalisch geht´s in eine völlig andere Richtung. Kann
man am ehesten noch mit Mark Kozelek
und seinen Red House Painters
vergleichen. Das Label Restless hat sich sonst eigentlich eher einen Namen
mit Bands aus der Krachfraktion gemacht. |
| This Mortal Coil: "Blood" (4AD, 1991) |
Alle
drei Alben von This Mortal Coil, dem Studioprojekt des 4AD-Labels-Chefs
Ivo Watts-Russell, kommen für
diese Themenseite in Frage, aber auf "Blood" kann man das Covergirl
am deutlichsten erkennen! |
...
und noch eine sowohl optisch als auch musikalisch wundervolle Blue-Note-Platte!
Dieses mal von Trompeter Donald Byrd, hier bei einer seiner letzten
akustischen Sessions vor seiner erfolgreichen Funk-Phase, zusammen mit
Sonny Red (Altsaxofon), Cedar Walton (Piano), Walter
Booker (Bass) und Trommler Billy Higgins.
Ich
habe keine Ahnung, wer die junge Dame mit der Gitarre ist aber den
australischen Gitarristen wird der eine oder andere von den
Scientists oder den Beasts Of Bourbon kennen. "Hey Believer"
ist sein Solodebüt, auf dem er aber bei den meisten Liedern von der Band
"STM" unterstützt wird, hinter der sich 2/3 der Dirty Three
(Geiger Warren Ellis und Trommler Jim White) und
Kontrabassist Andrew Entsch verbergen. Damals ohne große Resonanz
von Glitterhouse in Europa veröffentlicht und schon lange aus den
Katalogen gestrichen. Irgendwo zwischen Rock, Country und Krach
einzuordnen. Als Gitarrist ist Kim Salmon begnadet, als Sänger
nicht ganz so beeindruckend. Deshalb mag ich diese CD schon sehr, bin
aber ansonsten eher den 
Ach
ja, ..., manchmal wünscht man(n) sich doch, Brasilianer zu sein!
...
und noch eine sowohl optisch als auch musikalisch wundervolle Blue-Note-Platte!
Dieses mal vom Vibraphonisten Bobby Hutcherson zusammen mit Herbie
Hancock (Piano), Bob Cranshaw (Bass) und Trommler Joe Chambers.
Neben fünf Hutcherson-Originalen gibt es auch eine schöne Version
von Hancocks "Maiden Voyage" zu hören.
Tja
- habe ich da jetzt gegen die "No-Sex-Sells"-Regel verstoßen?
Vielleicht. Aber auf jeden Fall ein schönes Foto und - vor allem
- eine tolle Platte von Terry Callier, dem besten Singer/Songwriter im
Grenzbereich Folk/Jazz/Soul!
Immer
gut für tolle Cover ist auch das Jazzlabel Blue Note, obwohl
"Cape Verdean Blues" nicht unbedingt das typische Blue-Note
Cover hat. Das Foto wurde von Reid Miles geschossen. Das Horace
Silver Quintet war eine der erfolgreichsten Combos des Labels in den
6oern.
Hinter
dem Bandprojekt "The Bathers" versteckt sich der ausgezeichnte
schottische Singer/Songwriter Chris Thompson, der in den 90ern
beim Hamburger Marina-Label drei wunderbare Platten, alle mit wunderschönen
Covern, herausgebracht hat. Das Label Marina wird u.a. vom Designer Stefan
Kassel geleitet, der (natürlich) alle Plattenhüllen seiner
kleinen Firma mit einem hohen Wiedererkennungswert selber gestaltet hat.
Ich werde mal stöbern, ob ich da nicht noch die eine oder andere
Perle für diese Seite finde...
Da
kam ich jetzt wirklich in's Grübeln,denn das ist natürlich ein
"Sex Sells"-Cover. Aber billig? Vielleicht. Aber irgendwie doch
schön. Und ein Klassiker unter den LP-Covern. Und die Qualität
der Musik? "Easy Listening" nennt man sowas heutzutage. Da ich
inzwischen
Die
Lady auf dem Cover schaut dich an und du bist hin und weg! Hinter diesem
Angriff auf die Sinne steckt eine der schönsten Gitarrenrockplatten
von einem der unterbewertetsten Singer/Songwritern der letzten Jahre.
Biff
Bang Pow war die "Hobbyband" von
Belle
& Sebastian sind eine kleine & feine Band aus Glasgow/Schottland,
die sehr viel Wert auf Covergestaltung legt, wobei sich die Musiker
selber nie zeigen, sondern Freunde und Bekannte auf der Plattenhülle
abbilden. Alle Platten der Band sind auch schon am Coverstil zu erkennen.
Letzte Woche, am 10. August 2002, hat die Band übrigens eines ihrer
raren Gastspielen in unseren Breiten gegeben, und zwar auf dem wiedermal
tollen Halderner Open Air!
Eine
von vielen guten Cacavas-Platten, diesesmal mit der attraktivsten Latzhosenträgerin,
die ich je gesehen habe! Ist sie die "Pale Blond Hell"?
Bei
der Lady handelt s sich meines Wissens um Miles' damalige Ehefrau. Normalerweise
hatten farbige Fotomodelle damals auf Plattenhüllen nichts verloren.
Auf jeden Fall ein wunderschönes Album mit entsprechender Musik.
Zum letzten Mal Miles mit Coltrane.
Damals
waren Covergirls nix ungewöhnliches auf den Plattenhüllen -
wenn der thematische Bezug auch oft nicht da war. Aber wen interessiert
das schon? Zumindest war es nicht mehr ganz so ungewöhnlich, dass
das Covegirl nicht blass und blond war.
Roxy
Music hatten damals immer irgendwelche hübschen, meist leicht bekleideten
Mädels auf dem Plattencover. Ich bin zwar nie ein grosser Fan der
Band gewesen, aber das Debütalbum ist auf jeden fall ziemlich klasse.
Vor allem war
Liebeslieder
im Zeitlupentempo, aber kein Kuschelrock, wie das Cover vielleicht suggerieren
mag, von
Alle
drei Alben von This Mortal Coil, dem Studioprojekt des 4AD-Labels-Chefs