Das
Album des Jahres
| Kelly Willis: "What I Deserve" (Rykodisc, 1999) |
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weitere
Highlights ...
| Wilco: "Summerteeth" (Reprise, März 1999) |
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"Das neue Werk klingt verdammt nach Beach Boys/Brian Wilson. Diese Tendenzen hatten sie auf den ersten beiden Alben ja auch ansatzweise, hier ist nur mehr (viel mehr) davon." (Glitterhouse" ...Jeff Tweedy ist ein verdammtes Genie. (ME/Sounds. 6 Sterne) Another winner from Wilco, Summer Teeth has the grain and texture of classic American roots-rock, cross-fertilised with Jeff Tweedy´s knack for understated pop melodies. If the Stones could be glimpsed in the shadows of Being There, this time it´s the Beatles lurking in the tunes... (Mojo) |
| Steve Earle & Del McCoury Band: "The Mountain" (E-Squared, März 1999) |
Welch
eine grandiose Kombination! Einer der besten Singer/Songwriter Nashvilles
aus dem Grenzbereich Rock/Country und bekannter "Wilder Mann"
zusammen mit einer der angesagten Bluegrassbands! Und es werden nicht
irgendwelche alten Kamellen dargeboten, sondern nur erstklassiges neues
Songmaterial von Earle! Bärenstark! |
| The Electric Family: "Tender" (Blue Rose, April 1999) |
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| Kingfish: "Sundown On The Forest" (Phoenix Rising, April 1999) |
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| Charles Lloyd: "Voice In The Night" (ECM, April 1999) |
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| Chris Smither: "Drive You Home Again" (Hightone, April 1999) |
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| Tom Waits: "Mule Variations " (Epitaph, April 1999) |
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Der alte Maulesel ist wieder da, mit einem grimmigen Wechsel zum Punk-Label Epitaph, was cool ist. Und einer Platte, die nicht ganz an seine besten Arbeiten heranreicht, einem unprätentiösen Song-Album mit 16 Stücken, die natürlich doch so gut sind, daß jeder andere Songschreiber, der leider gerade eine LP gemacht hat, gleich einpacken kann. (Rolling Stone. 4 ½ Sterne. Platte des Monats Mai.) |
| The Flaming Lips: "The Soft Bulletin" (Warner, Mai 1999) |
Musst
du gucken in der Grabbelkiste! |
| Quarteto Jobim - Morelenbaum (EmArcy, Juni 1999) |
Eine
wunderbare neue Bossa Nova-Produktion aus Brasilien mit Songmaterial,
das weitestgehend vom großen Meister Antonio Carlos Jobim geschrieben
und von seinen beiden Söhnen Paulo (Gesang/Gitarre) und Daniel
(Piano) und dem Ehepaar Paula (Gesang) und Jaques Morelenbaum
(Cello) mit der Rhythmusgruppe Marcelo Costa (Schlagzeug) und Zeca
Assumpcao (Kontrabass) umgesetzt wurde. |
| "Return Of The Grievous Angel" (Almo Sounds, Juli 1999) |
Die
Country und Rockprominenz unter der Federführung von Emmylou Harris
verneigt sich vor Gram Parsons. Noch mehr
Tributealben gibt's hier! |
| Dixie Chicks: "Fly" (Columbia/Monument, Aug. 1999) |
"With more than six million copies of the Chicks'
first album Wide Open Spaces
sold, the highest ever by a country group, it's reasonable to have pretty
imposing expectations of their sophomore album. But Fly delivers. When
you watch Natalie, Martie, and Emily being interviewed on TV or performing
in front of an audience, they always look they are having a blast. And
that fun shines through in their songs, particularly in "Goodbye
Earl," a song about spousal abuse and getting even. If someone
like Patty Loveless or Faith Hill sang it, it'd seem silly, but with
Natalie's sassy vocals and Emily and Martie's spirited harmonies, it's
just good, plain, ol' fun. From the first track, the ebullient "Ready
to Run," to the final track, the wistful "Let Him Fly,"
the Chicks know how to belt out a tune with confidence and flair and
have a good time doing it." (Maria Konicki Dinoia, All Music Guide) |
| Julie Miller: "Broken Things" (Hightone, Aug. 1999) |
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| Shelby Lynne: "I Am Shelby Lynne" (Mercury, Okt. 1999) |
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Shelby Lynne hat die beste Country-Soul-Platte seit Gram Parsons `Grievous Angel´ aufgenommen. Egal ob kaputt scheppernder Blues-Rock, Southern Soul, Phil-Spector-Dramatik oder trauriger Bar-Jazz, bei ihr wirkt jede Geste wohlbedacht und gleichsam entwaffnend direkt. Ich stehe außerhalb all dessen und staune, wie ich es seit den besten Tagen Nanci Griffiths nicht mehr getan habe. (Spex) |
| Buddy Miller: "Cruel Moon" (Hightone, Okt. 1999) |
Das
dritte Hightone-Album ist natürlich keinen Deut schlechter als die
beiden ersten, wer hätte das auch ernsthaft befürchtet? Die Kompositionen sind zum Großteil in Zusammenarbeit mit Gattin Julie Miller entstanden und Jim Lauderdale gastiert gelegentlich als Co-Author. Aus fremder Feder stammen Love Match (Paul Kennerley), I´m Not Getting Any Better at Goodbye (Steve Earle), It´s Been A Change (Pops Staples!) und I´m Gonna Be Strong (Barry Mann & Cynthia Weil!). Natürlich entstand auch Cruel Moon in seinen "Dogtown Studios", was eigentlich mehr oder weniger ein paar Räume in seinem Haus in Nashville ist. Unglaublich, welchen warmen Sound er aus seinen Geräten zaubert. Unterstützt wird er von Tammy Rogers (Fiddle), Al Perkins (Steel), Phil Madeira (Akkordeon), Emmylou und Gattin Julie als Backingvokalisten und einigen anderen Kumpels. Buddy Miller's Auffassung von Country-Rock ist einfach so integer, wie sie nur sein kann. Durch und durch echt, Ohrwürmer mit Herzschmerz, aber ohne zu triefen. Gitarren, wie sie gefühlvoller nicht kommen können. Auch gesanglich ist Buddy´s Twang mittlerweile im Stande, einen Song ganz souverän zu tragen und wenn dann noch eine zweite Stimme dazukommt, schwebt man einfach davon. |
| Randy Newman: "Bad Love" (Dreamworks, Okt. 1999) |
Newman's
first collection of pop songs since 1988's Land of Dreams finds him as
satirically biting as ever, yet unafraid to tackle personal and heartfelt
concerns. Few are out of harm's way when Newman's at the keyboard: Old
rock stars get it in "I'm Dead (But I Don't Know It)," dirty
old men in "Shame" and "The World Isn't Fair," and
cultural imperialism in "The Great Nations of Europe." In addition,
there's perhaps one of his most beautiful and personal songs yet, "I
Miss You," and even a schmaltzy one, "Every Time It Rains."
The production team of Mitchell Froom and Tchad Blake ensure that there
are no missteps by maintaining a timeless, orchestrated sound with original
instrumentation. Doubters who thought Newman lost his edge after dozens
of blockbuster movies needn't worry anymore -- few of these songs would
find their way onto the smiley soundtracks, yet all of them should rest
comfortably alongside his other four-star offerings. ~ Denise Sullivan,
All Music Guide |
| Bela Feck: "The Bluegrass Sessions: Tales From The Acoustic Planet, Vol.2" (Warner, 1999) |
Hauptsächlich
macht der Mann mit den Flecktones so was wie Fusion (Jazzrock) auf dem
Banjo. Ziemlich virtuos, ziemlich irre und ziemlich klasse. Aber ab und
zu (Vol.2!) gönnt er sich Ausflüge in eher kammermusikalische
Bereiche, die man vielleicht als "Newgrass" bezeichnen könnte.
Ein wirklich tolle Band hat er dafür um sich versammelt, die man
kaum noch toppen kann: Sam Bush an der Mandoline, Tony Rice
an der Gitarre, Geiger Stuart Duncan, Jerry Douglas am Dobro
und Mark Schatz am Kontrabass. Dazu als Gäste noch Earl
Scruggs, Vince Gill, John Hartford, Vassar Clements,
Ricky Skaggs, Tim O'Brien und andere! |
| Ray Wylie Hubbard: "Live At Cibolo Country Club" (Misery Loves Company, 1999) |
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Die ausgezeichnete Band sollte noch erwähnt werden: Lloyd Maines, der bekannteste Steeler in Texas, Stephen Bruton (Gitarre, Bonnie Raitt Band, etc), Lisa Mednick (Akkordeon), Paul Pearcy (Schlagzeug) und Chris Maresh (Bass) |
| Jim Lauderdale: "Onward Through It All" (RCA, 1999) |
Wie
immer allerbeste Qualität, die einer der besten aktuellen Songschreiber
in Nashville da abliefert. Wie immer mit erstklassigen Musikern (die gibt's
halt in Music-City zu Hauf'! -natürlich ist auch Buddy
Miller dabei!) und diesmal sogar Robert Hunter, der Grateful-Dead-Hauspoet
als Co-Writer bei einem Lied, bei einem anderen Emily Erwin, Banjospielerin
der Dixie Chicks. Damit haben wir hoffentlich
genug Stichworte, um euch neugierig zu machen! |
| Danny O'Keefe: "Runnin' From The Devil" (Miramar, 1999) |
Nach
ungefähr 15 Jahren mal wieder ein Album des Barden, den viele nur
als Autor von "Goodtime Charly Got The Blues" (sein eigener
Hit und sogar von Elvis Presley gecovert!) und "The Road" (auf
Jackson Brownes "Running On Empty"
kennen. Im Gegensatz zu dem schwachen Vorgängeralbum (kann man bei
so einer Zeitspanne überhaupt von ein "Vorgänger"
sprechen ?) "The Day To Day", dass wohl aus Kostengründen
statt einer Band nur einen Keyboarder mit grausamen Drumcomputersounds
präsentierte, endlich wieder mit einer guten Band, allerdings ohne
große Namen (nur wenigen Ian Matthews-Fans wie ich dürfte der Bassist
Garey Sheldon von der Band "Hi-Fi"
ein Begriff sein!). Dafür hat O'Keefe bei den Songs hochkarätige
Co-Autoren, etwa Nashville-Keyboarder Vince Melamed und bei "Well,
Well, Well" sogar Bob Dylan!!! |
| John Prine: "In Spite Of Ourselves" (Oh Boy, 1999) |
John Prine ist definitiv einer der wichtigsten amerikanischen Singer/Songwriter.
Er veröffentlicht schon länger nicht mehr bei den Majors (er
war einer der wichtigsten Atlantic-Künstler in den frühen
70ern!) und hat stattdessen mit Oh-Boy ein bescheiden erfolgreiches
eigenes Label, sogar mit eigenem Vertrieb, gegründet. Nur hier so
es wohl möglich, ein solches Projekt mit Gesangsduetten und uralten
Songs herauszubringen! |
| Steve Young: "Primal Young" (Spit & Polish/Shock, 1999) |
"Steve Young ist definitiv einer der wichtigsten amerikanischen Singer/Songwriter.
Er veröffentlicht schon länger nicht mehr bei den Majors ..."
- fast den gleichen Satz findet Ihr ein paar Zeilen weiter oben. Genauso
wie John Prine ist er schon seit 3 Jahrzehnten dabei
und erfreut uns viel zu selten mit einem schönen, neuen Album - allerdings
sind nicht 15 Jahre, wie bei Danny O'Keefe, sondern
"nur" 5 Jahre seit seinem letzen Album "Switchblade"
vergangen. |
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| Erstellt: 04.01.2003 | Letzte Aktualisierung: 18.02.2010 20:20 | 8937 Besucher seit dem 04.01.2003 |
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Das
sog. "schwierige dritte Album" von Jeff Tweedy und
seiner Band mit dem immer wichtiger werdenden Gitarristen/Keyboarder
Jay Bennett! Vom "Country" ist nicht mehr viel zu hören.
Trotzdem(?): Gelungen!
Welch
eine grandiose Kombination! Einer der besten Singer/Songwriter Nashvilles
aus dem Grenzbereich Rock/Country und bekannter "Wilder Mann"
zusammen mit einer der angesagten Bluegrassbands! Und es werden nicht
irgendwelche alten Kamellen dargeboten, sondern nur erstklassiges neues
Songmaterial von Earle! Bärenstark!
Die
Alben von Tom Waits haben mich eigentlich immer beeindruckt, auch wenn
ich mit den Soundtracks und Filmmusiken (z.B. "Black Rider")
so meine Probleme habe. Hier endlich wieder ein Songalbum, herausgekommen
beim Label der Punkrocker von Bad Religion, die auch den Country-Querkopf
Merle Haggard unter ihre Fittiche genomen haben. Produziert von ihm
selbst und seiner Frau Kathleen Brennan wirken auf dem Album
Bluesmusiker wie John Hammond und Charlie Musselwhite,
alte Mitstreiter wie Marc Ribot, Ralph Carney und Larry
Taylor und "modernere Kräfte" wie Les Claypool
(Bassist von Primus) und Smokey Hormel (Gitarrist bei Beck) mit.
Musst
du gucken in der
Eine
wunderbare neue Bossa Nova-Produktion aus Brasilien mit Songmaterial,
das weitestgehend vom großen Meister Antonio Carlos Jobim geschrieben
und von seinen beiden Söhnen Paulo (Gesang/Gitarre) und Daniel
(Piano) und dem Ehepaar Paula (Gesang) und Jaques Morelenbaum
(Cello) mit der Rhythmusgruppe Marcelo Costa (Schlagzeug) und Zeca
Assumpcao (Kontrabass) umgesetzt wurde.
Die
Country und Rockprominenz unter der Federführung von Emmylou Harris
verneigt sich vor Gram Parsons.

"Die
Frau hat Klasse. Und Seele. Das steht allerspätestens seit dem
erstklassigen Auftritt im März in Austin beim SXSW-Festival fest.
Bill Bottrell hat sich sicher das eine oder andere Mal auf seine Mainstream-Finger
hauen müssen, denn lässt man einige Modernismen aussen vor,
kommt I Am Shelby Lynne im klassischen Sound rüber.
Vergleiche mit Dusty und Aretha sind keinesfalls übertrieben.
Das
dritte Hightone-Album ist natürlich keinen Deut schlechter als die
beiden ersten, wer hätte das auch ernsthaft befürchtet? 
Hauptsächlich
macht der Mann mit den Flecktones so was wie Fusion (Jazzrock) auf dem
Banjo. Ziemlich virtuos, ziemlich irre und ziemlich klasse. Aber ab und
zu (Vol.2!) gönnt er sich Ausflüge in eher kammermusikalische
Bereiche, die man vielleicht als "Newgrass" bezeichnen könnte.
Ein wirklich tolle Band hat er dafür um sich versammelt, die man
kaum noch toppen kann: Sam Bush an der Mandoline, Tony Rice
an der Gitarre, Geiger Stuart Duncan, Jerry Douglas am Dobro
und Mark Schatz am Kontrabass. Dazu als Gäste noch Earl
Scruggs, Vince Gill, John Hartford, Vassar Clements,
Ricky Skaggs, Tim O'Brien und andere!
"Spätestens
seit seinem Superhit "Up Against The Wall, Redneck Mother",
der auf diesem Album als "The Obligatory Encore" ("Obligatorische
Zugabe") erscheint, gilt Ray Wylie Hubbard als Kultsänger
der texanischen Country Music. Unbeeinflusst vom Mainstream Country
aus Nashville wurde diese gelungene Mischung aus Country, Folk und Rock
durch Weltstars wie Willie Nelson, Waylon Jennings und Jerry Jeff Walker
auch weltweit bekannt. Ray Wylie Hubbard pfeift auf den Kommerz. Seine
Lieder kommen tief aus dem Herzen, erzählen von der Vergänglichkeit
des Lebens und wehmütigen Erinnerungen an romantische Augenblicke.
Ein einsamer Mann teilt das Leben in Momentaufnahmen ein, durchlebt
die Einsamkeit "wie eine Vogelscheuche im Mais, die auf das Tageslicht
wartet." Seine Songs berühren die Seele. "Es gibt Tage,
da möchte ich weinen, und es gibt Möglichkeiten, irgendwie
durchzukommen." Der Konzertmitschitt Live At Cibolo Creek Country
Club entstand 1998 und zeigt den Songschreiber "unplugged"
und unverfälscht. Ein Meisterwerk, das die Country Music neu definiert."(Thomas
Jeier/Amazon.de)
Wie
immer allerbeste Qualität, die einer der besten aktuellen Songschreiber
in Nashville da abliefert. Wie immer mit erstklassigen Musikern (die gibt's
halt in Music-City zu Hauf'! -natürlich ist auch
Nach
ungefähr 15 Jahren mal wieder ein Album des Barden, den viele nur
als Autor von "Goodtime Charly Got The Blues" (sein eigener
Hit und sogar von Elvis Presley gecovert!) und "The Road" (auf
Jackson Brownes "