Das
Album des Jahres
die
Besten
| #2: Neil Young: "Silver & Gold" (Reprise, April 2000) |
|
Ein Tipp noch: Beim Video bzw. der DVD gleichen Namens handelt es sich sich um einen Sololiveauftritt, der auch nur von den Liedern her zu ca. 50% mit dieser Produktion übereinstimmt. Ebenfalls absolut lohnenswert. Enhält mit "Slowpoke" u.a. ein Lied aus der gleichen Schaffensphase, dass aber in de Studioversion auf dem CSN&Y-Album "Looking Forward" veröffentlicht wurde. |
| #3: Ryan Adams: "Heartbreaker" (Bloodshot, 2000) |
|
|
| #4: Aimee Mann: "Bachelor No. 2" (V2/Ego, Juni 2000) |
|
|
| #5: Emmylou Harris: "Red Dirt Girl" (Grapevine/Nonesuch, Okt. 2000) |
|
| #6: Johnny Cash: "American III: Solitary Man" (American, Okt. 2000) |
|
|
| #7: Josh Rouse: "Home" (Rykodisc/Slow River, März 2000) |
|
|
| #8: Victoria Williams: "Water To Drink" (Atlantic, Aug. 2000) |
|
|
der gute Rest
| Warren Zevon: "Life'll Kill Ya" (Rykodisc/Artemis, Jan. 2000) |
Spartanisches Spätwerk eines der besten amerikanischen Singer/Songwriter!
|
| Motorpsycho: "Let Them at Cake" (stickman, Feb. 2000) |
Diese ausgezeichnete Album hätte ich fast vergessen! Erst durch die dazu gehörenden
1o"-EPs "The Other Fool" und "Walking
With J" bin ich wieder darauf gekommen!(08.03.2009) |
| Neal Casal: "Anytime Tomorrow" (Glitterhouse, März 2000) |
Jim Scott als Produzent, in der Begleitband L.A. Studiocracks wie
Pedalsteel-Meister Greg Leisz, Bassist Bob Glaub, Trommler
Don Heffington und John Ginty an den Keyboards. Keine Ahnung,
wie Glitterhouse sowas finanziert. Es gab zwar euphorische Rezensionen, aber
sicherlich keinen Verkaufserfolg. Und auch an mir ging die Platte damals
spurlos vorbei. Erst neulich, bei der Glitterhouse-Resteverwertung habe ich
zugegriffen und muss feststellen: eine wunderschöne Platte, zu gut
für diese Zeiten!(23.08.2004) |
| A Silver Mt. Zion: "He Has Left Us Alone But Shafts Of Light Sometimes Grace The Corner Of Our Rooms" (Constellation, März 2000) |
|
Schon in kleiner Besetzung haben die drei kanadischen Musiker beim
ersten Versuch (wenn man die Godspeed-Aktivitäten mal nicht
mitzählt) hier so etwas wie ein Meisterwerk abgeliefert, wobei
ich garnicht weiß, wie ich diese Musik beschreiben, geschweige
denn kategorisieren soll. Oder warum sie mir so an´s Herz wächst.
Vielleicht folgendermaßen: Silver Mt. Zion spielen
pure, emotionale und rätselhafte Musik, jenseits jeglicher
Kategorien. |
| Patti Smith: "Gung Ho" (Arista, März 2000) |
"Patti
Smith is back with a bang. Backed by a band with old and new members,
she sings songs of things old and new. The title and the cover is referring
back to WWII and the war in Vietnam. In a way she takes off from just
about where The Fugs left it with Tenderness Junction in 1968. Out demons
out! Through the years, Patti's voice has been a powerful, convincing
wail as well as a catatonic drone. This time around she's mostly in good
spirits. Great band, great production, some really great songs. I believe
she's quite pleased. So am I." |
| The Walkabouts: "Train Leaves At Eight" (Glitterhouse, Mai 2000) |
"Train Leaves At Eight" ist sowas wie ein Konzeptalbum mit Coverversionen,
ähnlich wie "Satisfied Mind"
Diesesmal stammen die Lieder aber alle aus Europa (Griechenland, Portugal,
den Niederlanden, Serbien, England, Deutschland und Slovenien) |
| Steve Earle: "Transcendental Blues" (E-Squared, Juni 2000) |
| Loretta: "Goodbye" (Naïv, Juli 2000) |
Americana aus Stuttgart! Eine tolle Band, von der man kaum was mitbekommt
und die schon mehrere vorzügliche Alben veröffentlich hat!(01.11.2009) |
| Missouri: "It's A Glow-In-The-Dark Good Time" (iXiXeS, Juli 2000) |
Noch mehr gute Musik aus Nürnberg! Hier das Debütalbum der
Band, das ich mir endlich gegönnt habe. Slow-Motion-Folk
mit E-Gitarren und alten analogen Keyboards, damals noch pur und weitestgehend
ohne Absicherung durch Rhythmusinstrumente. Trotzdem ist das typische
Missouri-Musik. Selten habe ich so schöne Musik gehört,
die fast still steht, ohne auch nur einen Moment langweilig zu sein.
Hoffenlich gibt's da bald mal was Neues, denn von Gitarrist Frank
Mollena und Keyboarder Christian Ebert waren zuletzt zu
hören und zu sehen mit der Band Green
Apple Sea, die ja inzwischen auch als "Bayrische Band"
gilt, wie ich bei einem Interview mit deren Sänger Stefan
Prange auf Youtube erfahren durfte, der ja eigentlich aus dem
Emsland stammt, die Band jahrelang von aus Münster
betrieb und inszwischen in der frankischen Metropole
lebt. Aber deshalb gleich als adoptierte BAYERN?(13.02.2011) |
| John Hiatt: "Crossing Muddy Waters" (Sanctuary, Sept. 2000) |
Im Trio mit Bassist Davey Faragher (Cracker) und Saitenvielkönner
David Immerglück (Counting Crows), ganz ohne Trommler und
weitestgehend akustisch eingespieltes Spätwerk eines der besten amerikanischen
Songschreibers mit starken Folk- und Bluesakzenten. |
| Bob Weir and Ratdog: "Evening Moods" (Arista/Grateful Dead, Sept. 2000) |
Bob
Weir's erstes Nicht-Grateful Dead Studio Album seit Mitte der 80er. Ratdog
entstand als Duo-Projekt mit Kontrabassist Rob Wasserman. Inzwischen
zur echten Band geworden gehören zur festen Besetzung neben den beiden
noch Jay Lane (dr), Jeff Chimenti (keyb) und Mark Karan
(g). Als Gäste sind u.a. Ex-Dead-Kollege Mickey Hart, Ex-Kingfish-Kollege
Matt Kelly (harp) und Saxophonist Dave Ellis dabei. |
| Robin Williamson: "The Seed At Zero" (ECM, Sept. 2000) |
Entwarnung!
Dieses Album ist zwar auf dem "Esotherik-Jazz-Label" ECM erschienen,
aber unser lang verschollener alter Held und Hälfte des ebenfalls
lang vergangenen Kultduos The Incredible
String Band singt hier - vielleicht nicht mehr ganz so vital wie vor
30 Jahren - aber immer noch sehr spannend! Texte von grossen Dichtern, wie z.B. Dylan Thomas, hat er dafür vertont und trägt sie allein von seiner Gitarre begleitet vor. Ebenfalls aussergewöhnlich, dass nicht von ECM-Mastermind Manfred Eicher selber, dem Vater des ECM-Sounds, sondern vom Engländer Steve Lake (natürlich nicht Greg Lake, wie ich in einer Kritik lesen musste) produziert wurde. Ein wunderschönes Album, das völlig "out of the blue" zu uns kam! Dank dafür an die Herren Eicher und Lake. Und das mir hier keiner was von seinem "Namensvetter" Robbie W. quatscht! |
| Godspeed You Black Emperor! "Lift Your Skinny Fists Like Antennas To Heaven" (Constellation, Okt. 2000) |
Irgendwann im Frühjahr hatte ich "Horses In The Sky"
, eine der letzten, mir noch fehlenden Platten von The Silver Mt.
Zion, meiner neuen kanadischen Lieblinxband, bestellt - zusammen
mit einem ersten Versuch bei Godspeed You Black Emperor!, der
Vorläufer- bzw. Parallelband von Efrim Menuck, Thierry
Amary und Sophie Trudeau. "Lift Your Skinny Fists
..." liegt "historisch" zwischen den ersten beiden
Alben von Silver Mt. Zion ("He
Has Left Us Alone But Shafts Of Light Sometimes Grace The Corner..."
und "Born Into Trouble As The
Sparks Fly Upward"), bevor die Band 2003 auf Eis gelegt wurde.
Diese Pause endet übrigenz im Dezember 2010 mit einer Europatournee,
die aber leider nicht in meine Nähe führt und angeblich
schon längst ausverkauft ist. So was nennt man wohl einen kultigen
Geheimtipp.Natürlich habe ich mir, wie es sich für eine Constellation-Veröffentlichung gehört, wieder die Vinylausgabe besorgt. Es handelt sich um ein ein randvolles Doppelalbum von ca. 90 Minuten Länge mit vier ganzseitigen, wunderbar verschrobenen Instrumentalstücken. Die Musik nimmt mich genauso gefangen wie die der "anderen Band". Puristen werden sie wohl höher halten (weil ohne Gesang und noch ein wenig verschrobener als bei "der anderen Band"), aber das ist mir völlig egal. Beide Truppen spielen in einer Klasse für sich. (03.10.2010) |
| Merle Haggard: "If I Could Only Fly" (Anti, Nov. 2000) |
Was würde ich jemandem vorspielen, um ihm/ihr deutlich zu machen,
wie ein Countrysänger heutzutage klingen sollte? Natürlich
die neue Cash-Platte, eventuell "Teatro"
von Willie Nelson (wahrscheinlich aber nicht), aber auf jeden
Fall das neue Werk von Merle Haggard. Genauso wie Cash hat Haggard Fans
in der "jüngeren Generation" und wird vom Nashville-Establishment
geschmäht: während Rick Rubin die Glanztaten von Johnny Cash
in den letzten Jahren produziert und veröffentlicht hat, bringt
jener seine Platten inzwischen bei Anti heraus, einem Sublabel
von Epitaph, das von Bad Religion-Gitarrist Brett Gurewitz
geleitet wird, und das auch die neue Heimat von Tom Waits ist!
|
| Nickel Creek: "Nickel Creek" (Sugar Hill, 2000) |
Chris Thile (Mandoline), Sara Watkins (Geige) und Sean
Watkins (Gitarre) sind noch sehr jung (20-24 Jahre), aber schon alte
Hasen im Bluegrass-Geschäft (die Band Nickel Creek existiert schon
ca. 10 Jahre!). Gerade Chris Thile gilt bereits als einer der angesagtesten
Mandolinenspieler des Landes. Im zarten Alter von 13 Jahren hat er auf
Sugar Hill bereits eine ziemlich gute Soloplatte hingelegt. Auf der neuen
Dolly Parton Platte "Little
Sparrow" ist er ebenfalls dabei. Produziert wurde das neue Werk
von Alison Krauss. |
| The Be Good Tanyas: "Blue Horse" (Nettwerk, 2000) |
Neues kanadisches Damentrio mit einer Folkmusic, die entfernt an Gillian
Welch erinnert. Die Ladies schaffen es mit Gitarre und Banjo, dass
alte, eigentlich abgenudelte Lieder wie "Oh Susanna" (kennt
ihr alle: "I come from Alabama with the banjo on my knee...")
hier wirklich frisch klingen, wobei aber auch die eigenen Lieder gut
daherkommen. Außerdem gibt's ab und zu E-Gitarre und "Cold Rain
and Snow" im Reggae-Rhythmus!
|
| Tim Finn, Bic Runga, Dave Dobbyn: "Together In Concert" (CRS, 2000) |
Neuseeländisches
Live-Gipfel-Treffen, mitgeschnitten bei einer gemeinsamen Tournee im August/September
2000. Tim Finn braucht wohl nicht
vorgestellt werden (Split Enz, Crowded
House), Dave Dobbyn war mal Gitarrist
bei Th'Dudes (von denen ich zwei Platten
aus den Spät-70ern vom Wühltisch besitze!) und ist in Australien
und Neuseeland ein Superstar. Über Bic
Runga, der Dame in dem Trio, ist mir aber nichts bekannt. 3 Singer-Songwriter/innen
als kongeniales Trio, mit dem nötigen Respekt vor dem Material der
beiden anderen. Das alles wird in einer schönen elektrisch/akustischen
Mischung vorgetragen, atmosphärisch relaxt, und wenn dann am Ende
alle drei Weather
With You anstimmen, dann weiß man, was Pop-Musik im eigentlichen
Sinne bedeutet.(22.04.02) |
| HGH: "Pignoise" (Stickman, 2000) |
|
|
| Hobotalk: "Beauty In Madness" (Virgin/Hut, 2000) |
|
Hinter "Hobotalk" verbirgt sich der schottische Sänger
und Songschreiber Marc Pilley mit drei weiteren Mitspielern an
Gitarre, Bass und Schlagwerk. Soweit also nichts besonders. Abgehangene,
melancholische Rock(?)-Musik, wie sie scheinbar nur in Schottland entstehen
kann. Keine Ahnung, was sich das Hut-Label (bzw. Virgin
bzw. Mutter EMI) bei der Veröffentlichung damals gedacht
bzw. erhofft haben. Vielleicht die Gewinne mit den Labelmates von den
Smashing Pumpkins ein wenig vor der Steuer retten? |
| Ida: "Will You Find Me" (Tiger Style, 2000) |
Ein weiteres wunderbares Album dieser wunderbaren Band, die ich erst vor kurzem
für mich entdeckt habe. "Will You Find Me" ist nach drei Alben beim
kleinen Indielabel Secret Machines das erste, das eigentlich beim Majorlabel
Capitol herauskommen sollte, woraus aber nichts wurde.
(28.01.2009)
|
| Man: "Endangered Species" (Evangeline, 2000) |
Man
gehören zu meinen alten Helden. Live sind sie auch immer noch spitze,
aber von einem Studioalbum mit neuem Songmaterial erwartete ich eigentlich
nichts, bin dann aber doch angenehm überrascht worden! Micky Jones,
Deke Leonard, Martin Ace und der noch relativ junge Trommler
Bob Richards waren mit dem nach mehr als 20jähriger Unterbrechung
zur Band zurückgekehrten Keyboarder Phil Ryan (spielte 72/73
auf den Glanzlichtern in der langen Bandkarriere: "Be
Good To Yourself ..." und "Back
Into The Future" und dann 1976 auf dem letzten Album vor der
langen Pause "Welsh Connection")
im Studio. Es scheint so, dass diesmal wieder mehr Zeit und Geld in die
Produktion gesteckt werden konnte: man war wieder wie in den frühen
70ern in den legendären Waliser Rockfield Studios und an den
Reglern saß Dave Charles, ehemaliger Help
Yourself-Drummer und Dave Edmunds-Sidekick, inzwischen aber ein anerkannter
Toningenieur und Produzent. |
| << 1999 | Oben | 2001 >> |
| Erstellt: 05.01.2003 | Letzte Aktualisierung: 07.08.2011 22:34 | 10774 Besucher seit dem 05.01.2003 |
| Homepage im neuen Fenster | We´re Waiting For Louise! | © Webmaster: |
















Bob
Weir's erstes Nicht-Grateful Dead Studio Album seit Mitte der 80er. Ratdog
entstand als Duo-Projekt mit Kontrabassist Rob Wasserman. Inzwischen
zur echten Band geworden gehören zur festen Besetzung neben den beiden
noch Jay Lane (dr), Jeff Chimenti (keyb) und Mark Karan
(g). Als Gäste sind u.a. Ex-Dead-Kollege Mickey Hart, Ex-
Entwarnung!
Dieses Album ist zwar auf dem "Esotherik-Jazz-Label" ECM erschienen,
aber unser lang verschollener alter Held und Hälfte des ebenfalls
lang vergangenen Kultduos
Chris Thile (Mandoline), Sara Watkins (Geige) und Sean
Watkins (Gitarre) sind noch sehr jung (20-24 Jahre), aber schon alte
Hasen im Bluegrass-Geschäft (die Band Nickel Creek existiert schon
ca. 10 Jahre!). Gerade Chris Thile gilt bereits als einer der angesagtesten
Mandolinenspieler des Landes. Im zarten Alter von 13 Jahren hat er auf
Sugar Hill bereits eine ziemlich gute Soloplatte hingelegt. Auf der neuen
Dolly Parton Platte
Neuseeländisches
Live-Gipfel-Treffen, mitgeschnitten bei einer gemeinsamen Tournee im August/September
2000. 
Man
gehören zu meinen alten Helden. Live sind sie auch immer noch spitze,
aber von einem Studioalbum mit neuem Songmaterial erwartete ich eigentlich
nichts, bin dann aber doch angenehm überrascht worden! Micky Jones,
Deke Leonard, Martin Ace und der noch relativ junge Trommler
Bob Richards waren mit dem nach mehr als 20jähriger Unterbrechung
zur Band zurückgekehrten Keyboarder Phil Ryan (spielte 72/73
auf den Glanzlichtern in der langen Bandkarriere: "