Ein schöner Zufall: ich konnte fast gleichzeitig 10"-Neuerscheinungen
von drei charmanten jungen Damen bestellen: Agnes Obel
aus Dänemark und Caitlin Rose aus Nashville
wissen jeweils zu gefallen und haben auch noch geschmackvolle Coversongs
auf den B-Seiten. Jetzt warte ich nur noch auf die Isländerin Soley,
aber die Lieferung verzögert sich weiterhin ...
(09.07.2010)
In meiner Begeisterung für diesen Vinylbastard aus Single und
LP passiert es gelegentlich, dass ich mir Platten kaufe, die ich im
Laden stehen lassen würde, wenn sie nicht genau 10 Zoll im Durchmesser
wären. Das gilt sicherlich für die obskuren Psychedelic-EPs
von Analogy und The Mike
Gunn.
(20.06.2010)
Gestern kammen aus dem Glitterhaus mit der Post gleich vier schöne
10-Zoll-Schätze: mit "Hey Jane"
eine weitere Motorpsycho-EP, die mir noch in der Sammlung fehlte,
die fast neue EP vom schwedischen Singer/Songwriter Kristofer
Aström und als Höhepunkt ein brandneues Doppelalbum der
kanadischen Avantgarderockband Thee Silver Mt. Zion
Memorial Orchestra!
(28.02.2010)
Hier ein kurzes Zitat von einer Webseite von Freunden der Zehn-Zoll-Platte:
" Back in 1910, when records were still made
out shellac, 10-inch discs spun at 78 revolutions per minute (RPM).
In 1948, when the 33 1/3 RPM vinyl LP was introduced, the 10-inch disc
was still the industry standard. Twelve-inch records were also pressed,
but they were saved for classical music.
As it turned out, everyone wanted those extra groovesby the mid-1950s,
10-inch records had been largely phased out, which is what makes them
so collectible today. Some of the most prized, vintage 10-inch records
from 1948 to 1956 are those cut by jazz artists on labels like Clef,
Savoy, Prestige, and Blue Note... (10
Inch Vinyl Records)
(27.02.2010)
Gestern habe ich in einem Essener 2nd-Hand-Laden gleich 4 schöne Zehn-Zoll-Schätzchen
aus der Grabbelkiste gezogen, von denen ich Euch zumindest drei vorstellen
möchte: eine EP der leider längst vergessenen Band Crime
& The City Solution, die mir bisher unbekannten Geraldine
Fibbers aus Chicago und 3 Shades Of Blues,
ein obskures Seitenprojekt der Acher-Brüder (The Notwist)
aus München ...
(08.02.2009)
Ich bin wohl ein wenig auf den Geschmack gekommen und habe mir noch zwei weitere Mototpsycho-EPs
in diesem putzigen Format besorgt...
(29.01.2009)
Gestern habe ich mir an meinem ersten Resturlaubstag des Jahres mal
den Spaß gegönnt, mit der Wuppertaler Schwebebahn zu fahren. Vorher
gab's aber einen kleinen Zwischenstopp in Essen-Steele im gut sortierten
Plattenladen "Rockstore", wo ich die neue Cat Power-Platte auf gutem,
alten Vinyl im 1o-Zoll Format erstanden habe - was ich gelegentlich schon
mal tue, vorausgesetzt, die Musik ist auch nach meinem Geschmack. Mit
der Bummelbahn dann weiter unterwegs nach Wuppertal, quer durch das
Bergische Land, kam mir die Idee, daraus mal wieder eine hübsche kleine
Themenseite zu machen.
(19.12.2008)
Zum Kauf der Good Life-EP schrieb ich vor etwa drei Jahren sinngemäß:
Vor den MP3-Playern gab's mal CDs, davor Schallplatten aus VINYL in groß als Langspielplatten
(12 Zoll) und in klein als Singles (7 Zoll). Und noch viel früher waren Schallplatten
noch aus Schellack, 10 Zoll im Durchmesser und drehten sich 78 mal in der Minute. Manchmal
können sich die Künstler oder Marktstrategen dann nicht entscheiden - 7 Lieder
mit insgesamt 20 Minuten sind eben zu kurz für LPs und zu lang für Singles: eben EP
-Extended Play- , Maxisingle oder Minialbum genannt. Je nach Geschmack. Und so etwas gibt es
dann gelegentlich auch heutzutage noch im 10-Zoll-Format für Vinylfreaks zu kaufen. Und
so was finde ich eben irgendwie niedlich. Und man entdeckt dabei manchmal sehr interessante
Musik.
Frisch ausgepackt ...
| Gemma Ray: "Runaway" (Bronze Rat, Sept. 2011) |
(20.01.2012)
|
| Dollar Bill: "She's Got It" (Rollin, Nov. 2011) |
|
Tja ... das ist schon erstaunlich, was plötzlich wieder so
alles "cool" und "trendy" ist! Der Dollar Bill
ist ja gar nicht schlecht, aber für mich klingt es ein wenig
nach dem Boogie von Status Quo, wenn auch instrumental abgespeckt,
und irgendwie beschleicht mich die Ahnung, dass diese Musik von
den gleichen Leuten als "Altherrenmucke" bezeichnet würde,
wenn ich oder einer meiner Kumpels sie spielen würde... |
| "The Excellos" (Stag-o-Lee, Nov. 2011) |
|
... tja ... eigentlich nicht schlecht. Wenn man Elvis, John
Lee Hooker und vielleicht auch noch den Käp'n Beefheart
mag wohl auch genau das Richtige zum Abrocken. Aber für mch
als Zuspätgeborenen, der gerade eben noch die letzten Wehen
der Hippiemusik mitbekommen hat, doch irgendwie nicht das Richtige.
Da kann ich mich in die Begeisterung der Glitterhäusler über
diesen neuen (?) Trend aus England nicht richtig hineinversetzen.
Und aus der Bluesperspektive betrachtet fehlen mir doch die Gitarrensoli:
also für mich lieber Buddy Guy, am besten zusammen mit
Junior Wells. Aber die Rhythmen der Excellos kommen tatsächlich
daher wie eine Dampflok ... |
| The Decemberists: "Long Live The King" (Capitol, Nov. 2011) |
Vier
Outtakes vom wunderbaren Album "The
King Is Dead", einmal Homerecording von Sänger/Songschreiber
Colin Meloy und mit "Jimmy Row" ein schönes
Grateful Dead-Cover. Das war natürlich ein Pflichtkauf.(25.12.2011) |
Das Archiv
| I Like Trains: "Sirens" (ILT, Juli 2011) |
Eine
EP mit 4 Liedern von einer englischen Band, von der ich zuvor noch
nie gehört habe. Ich gestehe, dass ich die Platte in erster Linie
wegen des Tonträgerformats geordert habe, allerdinx bin ich ganz
zuversichtlich, dass mir die Musik gefallen wird. In den nächsten
Tage höre ich mal rein ...(29.08.2011) |
| Bonnie 'Prince' Billy: "There Is No God/God Is Love" (Domino/Drag City, Juni 2011) |
Alle
zwei Monate kommt im Moment von unserem allerliebsten Zauselbart eine
neue 1o-Zoll-Platte heraus. Auch die neue ist wieder lohnenswert.
Hey - wir haben ja bereits August! Kommt schon bald die nächste?(09.08.2011) |
| Arctic Monkeys: "Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair" (Domino, Mai 2011) |
Wie
schnell die Zeit vergeht! Hier ist die erste 10-Zoll-Auskopplung aus
dem neuen Album "Suck It And See". Nach dem akustischen
Solo-Intermezzo von Alex Turner sprechen
hier wieder die Elektrogitarren. Wie immer mit Non-Album-Tracks, wie
immer mit MP3-Download-Gutschein.(09.06.2011) |
| Matt Sweeney & Bonnie 'Prince' Billy: "Must Be Blind/Life In Muscle" (Domino/Drag City, April 2011) |
...
und schon wieder ein 10-Zöller vom fleißigen Will Oldham
, dieses mal mit Matt Sweeney, mit dem er vor ein paar Jahren
schon mal auf Albumlänge musiziert hatte. Gut wie immer in den
letzten Jahren.(08.05.2011) |
| Mire Kay: "Fortress" (Tenderversion, April 2011) |
Die
Debüt-EP des schwedischen Duos Ernelie Molin und Victoria
Skoglund, die beide auch Teil einer mittelschwer bekannten schwedischen
Band sein sollen, deren Name mir aber gerade nicht einfallen will.
Singer/Songwriter-Folk der gehobenen Güteklasse wird geboten:
schöne & spröde Lieder, interessante Stimmen der beiden
Ladies (eine der beiden klingt ein wenig wie Laura
Veirs!), dazu interessante & sparsame elektroakustische Instrumentierung
mit viel Streichern (Geige, Cello) und dem "üblichen",
aber angenehm zu hörenden Folkinstrumenten (Gitarre, Banjo, Dobro).
Mag ich, auch wenn mir die 17minütige EP ohne das 10-Zoll-Format
wohl nicht aufgefallen wäre.(08.05.2011) |
| Alex Turner: "Submarine" (Domino, März 2011) |
Alex
Turner ist ja im Hauptberuf bei den arktischen
Affen, zeigt hier auf seinem Solodebüt, einem knapp 20minütigen
Soundtrack zu einem mir unbekannten Film, seine ruhigere Seite. Gesang,
Klavier, Gitarre und ein wenig Streicher - das reicht völlig
aus. Die Tims (Buckley & Hardin)
lassen grüßen. Mag ich sehr.Ooops - jetzt war ich etwas voreilig: in den letzten beiden Liedern rumpelt doch tatsächlich ein Schlagzeug - oder ist das ein asthmatischer Drum-Computer? Mag ich aber immer noch. (08.05.2011) |
| "Miraculous Mule" (Stag-o-Lee, März 2011) |
Eine neue Band von Glitterhouse-Spezi Michael Sheehy
mit der titellosen und limtierten Debütplatte auf deren Speziallabel
Stag-o-Lee, wobei es die CD-Version nur in diesem Monat und
nur als Gratis-Zugabe zur Vinylausgabe gibt: So schafft man kleine
Legenden, aber verdient wohl nicht besonders viel Geld. Geboten werden
vom Briten Sheehy und seinen Mitmusikern 5 Traditionals und eine Chuck
Berry-Nummer, alles grob im Bereich Gospel angesiedelt.
Das kann man aber auch sehr gut ausserhalb der Kirche und weit weg
von Weihnachten hören.(27.03.2011) |
| Bonnie 'Prince' Billy & The Cairo Gang: "Island Brothers/New Wonder" (Domino, Feb. 2011) |
Will "Prince" Oldham und sein Partner, Gitarrist
Emmett "Cairo" Kelly mit einer Benefit-Single
für die Menschen auf Haiti. Ich will hier aber nicht einfach
auf Eure Spendenbereitschaft setzen, sondern nur sagen, dass diese
beiden Lieder zum Besten gehören, was ich von Will Oldham
kenne, der ja schon zahlreiche Platten herausgebracht hat. Der Klang
hat sich gegenüber dem letztjährigen Album "The
Wonder Show Of The World" wieder leicht gewandelt: es rockt
teilweise (E-Gitarre!), hat ein schönes Trompetensolo (von Gast
Rob Mazurek), sogar einen schönen Chorsatz (selten beim
Prinzen) und erinnert mich irgendwie an Tim Hardin zu "Misty
Roses"-Zeiten. Wunderbar.(20.02.2011) |
| Lightspeed Champion: "Bye Bye" (Domino, Dez. 2010) |
Ich weiß ehrlich gesagt nicht besonders viel über den Lightspeed
Champion: hinter dem Pseudonym steckt der britische (?) Singer/Songwriters
Dev Hynes, der mich vom Äußeren eher an einen Hipp-Hopper
erinnert (OK: das sind Vorurteile und die Klischees, die man leider
hat: ein junger Schwarzer singt eben keine folkigen Lieder, sondern
rappt!). Kaufargumente neben dem Offensichtlichen (natürlich
das 10-Zoll-Format!) waren das coole Plattenlabel, das mir schon einige
coole 10-Zöller beschert hat (Arctic Monkeys,
Owen Pallett) und vor allem die Songliste:
nach einer Coverversion des eher obskuren Beach-Boys-Klassikers "Till
I Die" (vom wunderbaren '71er Album "Surf's Up") kommen
gleich drei Lieder, die Hynes zusammen mit dem gleichfalls legandären
Van Dyke Parks geschrieben hat.(30.01.2011) |
| Elfin Saddle: "Wurld" (Constellation, Okt. 2010) |
Eine ganz besondere Platte vom ganz besonderen Plattenlabel Constellation
aus Kanada - und eigentlich sind das auch eher ein Animationsfilm
und der Konzertmitschnitt von der Filmpremiere im Mai 2010 des kanadischen
Künstlerpaares Emi Honda und Jordan McKenzie, in
limitierter Sonderauflage mit einer 30minütigen Vinylversion
der Filmusik. Nicht bilig das Ganze (über 20 Oiro), aber allemal
das Geld wert. Zumal ja auf der DVD zusätzlich alle Töne
der Platte als MP3s und als WAVs enthalten sind. Die Musik? Obskurer Singer/Songwriter-Folk in Englisch und (vermutlich) Japanisch vom multiinstrumentalen kanadisch/japanischen Pärchen (Gesang, Gitarren, Trommeln, Ukulele, Glockenspiel, Akkordeon, etc.) zusammen mit dem Kontrabassisten Nathan Gage und zwei ebenfalls multiinstrumentalen Gastmusikern. Irgendwie eine Kreuzung aus der Incredible String Band mit Danny Thompson (also Pentangle ohne Gitarrenvirtuosen in leichter Schräglage!) und den leider völlig unterschätzten Damon & Naomi. Es wird dauern, sich in diese wirklich originelle Musik einzufinden, aber es lohnt sich. Übrigenz ist auch der Animationsfilm spannend, genauso wie der Konzertmitschnitt in optischer, musikalischer und technischer Hinsicht aussergewöhnlich gutist. Beeindruckend neben der Bild- und Tonqualität des Konzertfilms finde ich zum Beispiel wie Jordan McKenzie gleichteitig mit der linken Hand das Akkordeon spielt und dazu mit der rechten Hand trommelt. Das hat was - ist auf jeden Fall sehr originell. (27.11.2010) |
| Owen Pallett: "A Swedish Love Story EP" (Domino, Sept. 2010) |
Den kanadischen Geiger und Multiinstrumentalisten hatte ich bereits
unter seinem Bandpsyeudonym (?) A Final Fantasy auf
dem letzten Haldern Open Air kennengelernt. Dies hier ist eine
EP mit vier Liedern (der beiliegende MP3-Download liefert sogar noch
ein fünftes Lied!), die angeblich von den gleichen Sessions wie
zum im vergangenen Frühjahr veröffentlichten und preisgekrönten,
mir aber bislang nicht zu Ohren gekommenem Album "Heartland"
stammen, dort aber keinen Platz fanden, weil sie "zu poppig"und
zu "tanzbar" seien. Dance Pop höre ich
hier zwar nicht heraus, aber doch ganz interessante und flotte Musik
mit viel Streichern und nur sehr wenig Rock'n'Roll. Zwar nicht so
ganz meine Baustelle, aber wie gesagt: interessant und ganz hübsch.(01.01.2011) |
| Sleepy Sun: "Marina" (ATP Recordings, Sept. 2010) |
Ganz frisch erschienen die dritte EP der Band aus San Francisco.(18.11.2010) |
| Autolux: "Supertoys" (ATP Recordings, Aug. 2010) |
|
|
| Agnes Obel: "Riverside" (Play It Again Sam, Mai 2010) |
Agnes Obel ist eine in Berlin lebende dänische Sängerin,
Pianistin und Songschreiberin, die mit dieser wunderschönen 10"-Maxi
mit drei Liedern beim belgischen Kultlabel PIAS auf ihr nächstes
Album aufmerksam macht, das im kommenden Herbst erscheinen wird. Bislang
hatte ich noch nie von ihr gehört, aber es gilt zum Glück:
WYSIWYG. Es wird schöner, leicht spröder,
vom Klavier getragener Folkpop geboten, den man/frau zwar nicht hören
muß, aber doch geniessen kann.
Auf der B-Seite gibt es auch mit "Close Watch" von John
Cale eine schöne Coverversion.(24.06.2010) |
| Richard Hawley: "False Lights From The Land EP" (Mute, Mai 2010) |
Ein
englischer Singer/Songwriter, den ich bislang kaum wahrgenommen habe,
obwohl ich ihn wohl mal vor ein paar Jahren in Köln im Vorprogramm
von den Go-Betweens gesehen habe. Auf dieser EP findet man
das wunderbare, fast 10minütige "Remorse Control" vom
2009er Album "True Love's Gutter", toll gesungen und mit
fantastisch klingender Sologitarre, dazu drei weitere exklusive Lieder,
die stark in der englischen Folktradition verhaftet sind (u.a. das
á capella vorgetragene "Shallow Brown"). Kaufanreiz
- neben dem 10"-Format - war die Tatsche, dass für einen
Preis von deutlich unter 10€ sogar die komplette CD mit dabei
ist. (23.08.2010) |
| Björn Kleinhenz: "Dackes Drabanter" (JellyFant, April 2010) |
Ein
Schwede mit deutschen Wurzeln - und mir bislang völlig unbekannt.
Genau so, wie sein deutsches Label dieser reinen Vinyl-Veröffentlichung.
Die hübsche, kleine Platte stand da also im Laden herum und sagte
"Hallo" zu mir. Ich fragte den Chef nach der Art der Musik,
aber der konnte auch nichts zur Klärung beitragen und hat dann
den Plattenspieler angeschmissen, obwohl er Vinyl nicht so gerne vorspielt:
dafür nimmt er lieber die blöden CDs. Egal - Björn (wussten die Eltern vielleicht schon bei der Geburt, dass sie mal nach Schweden auswandern würden? Oder sind das einfach nur Schweden-Fans? Fragen über Fragen!) hat also per Homerecording sechs Lieder aufgenommen. Es gibt typischen, aber eben doch sehr schönen "Singer/Songwriter-Stoff" zu hören. Buckley und Drake sollen Vorbilder bzw. Referenzen sein - was ich aber nicht wirklich heraushören kann. Trotzdem (?) eine schön, kleine Platte ... (10.04.2011) |
| Sóley: "Theater Island" (Morr, März 2010) |
... und noch eine singende, klavierspielende und mir bislang unbekannte
Skandinavierin mit ihrem Debüt auf Zehn Zoll! Sóley
Stefánsdóttir stammt aber nicht, wie es die Sprachkundigen
sicherlich schon längst erkannt haben, aus Dänemark (so
wie Agnes Obel), sondern natürlich aus Island.
Dort ist sie auch in der Band Seabear aktiv, von der ich aber
auch noch nie etwas gehört habe. Sechs eigene Lieder, keine Coversongs
und insgesamt etwas verschrobener als Agnes, aber auch sehr schön.
Auch hier gilt WYSIWYG.(30.07.2010) |
| Arctic Monkeys: "My Propeller" (Domino, März 2010) |
Die
dritte 10-Zoll-Auskopplung vom immer noch aktuellen Album "Humbug"
nach "Cornerstone" vom vergangenen
November und "Cry Lightning" vom vergangenen
August. Und dieses mal gibt es wieder drei Lieder, die nicht auf "Humbug"
zu finden sind. Und natürlich wieder einen Coupon für den gratis
MP3-Download. Sehr schön.(31.03.2010) |
| Caitlin Rose: "Dead Flowers" (Names, Feb. 2010 * Theory 8, Feb. 2008) |
Die
Debüt-EP der jungen und smarten Countrysängerin aus Nashville,
Tennessee, erscheint mit zwei Jahren Verzögerung als 10"
in England beim Label Names, dem wir auch entsprechende Schätze
von Alela Diane zu verdanken haben. Mein Kaufanreiz
war natürlich das schicke, kleine Vinylformat, aber beim Hören
bin ich jetzt sehr von der Musik angetan, ganz im Unterschied etwa
zu den Funden, die ich kürzlich von den Virgin
Prunes gemacht habe."Dead Flowers" bringt es in knapp 18 Minuten zwar nur auf 7 Lieder , aber die gefallen mir durchweg gut: Zweimal begleitet sie sich dabei ganz ohne Melodieinstrumente nur mit einem Tambourine ohne dabei zu langweilen (besonders schön bei "Gorilla Man", dem Loblied an meine extrem männlichen Geschlchtsgenossen). Zwei Coversongs zeigen Mut ("Three Cigarettes In A Ashtray" aus dem Repertoire von Paty Cline) und Geschmack (natürlich der Titelsong - bester "Country Song aus der Feder von Jagger/Richards neben "Wild Horses", beide vom vorzüglichen Album "Sticky Fingers"). (09.07.2010) |
| Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra: "Kollaps Tradixionales" (Constellation, Feb. 2010) |
Auf diese Platte bin ich über das Format - ein 10-Zoll-Doppelalbum
mit beiliegender CD - aufmerksam geworden, ohne die Band aus Kanada wirklich
zu kennen. Zwar war sie nicht gerade billig (über 20€!), aber
bei diesem niedlichen Format reagiere ich nicht immer vernünftig.
Auf jeden Fall machten das Cover und der Waschzettel vom Glitterhaus neugierig
und ich habe bestellt. Gestern kam das Paket und ich lausche einer gewaltigen,
beeindruckenden Musik, die ich erst einmal verdauen muss, um etwas wirklich
geistreiches darüber sagen zu können.Bei der Band handelt es sich übrigenz um einen Ableger bzw. ein Nebenprojekt der kanadischen Avantgardband Godspeed Black Emperor und dies ist bereits das sechste Album seit 2000, allerdings wechselt der Name immer ein wenig: zuerst hiessen sie "A Silver Mt. Zion", zwischendurch "The Silver Mt. Zion Memorial Orchestra & The Tra-La-La Band With Choir" und jetzt eben "Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra". Immer dabei waren Gitarrist Efrim Menuck, Kontrabassist Thierry Amar und Geigerinnen Sophie Trudeau und Jessica Moss. Zur aktuellen Besetzung gehört ausserdem Trommler Dave Payant. Von den Livequalitäten des Quintetts kann man sich sehr gut bei Youtube überzeugen. Auf jeden Fall rocken "Silver Mt. Zion", wie ich sie mal verkürzend nennen möchte, trotz des Übergewichts an "klassischen Instrumenten" (Kontrabass und zwei Geigen gegenüber E-Gitarre und Schlagzeug!) gewaltig. (28.02.2010) |
| Kristofer Aström: "When Her Eyes Turn Blue" (Startracks, Dez. 2009) |
Diesen
schwedischen Singer/Songwriter kannte ich bisher nur dem Namen nach.
Die 22 Minuten im opulenten Klappcover zum Preis einer Maxi beinhalten
ein Lied vom Vollalbum "Sinkadus" und fünf bislang
unveröffentlichte. Da war die Anschaffung also kein Risiko ...(28.02.2010) |
| Arctic Monkeys: "Cornerstone" (Domino, Nov. 2009) |
Die
zweite 10-Zoll-Auskopplung vom aktuellen Album gefällt mir sogar
noch besser als "Cry Lightning" vom vergangenen
August. Und dieses mal gibt es sogar drei Lieder, die nicht auf "Humbug"
zu finden sind. Außerdem wieder mit Coupon für den gratis MP3-Download.
(28.11.2009) |
| Alela Diane & Alina Hardin: "Alela & Alina" (Fargo, Okt. 2009) |
Dem eleganten Cover der neuen 10-Zoll-EP (inklusive CD!) von Alela
Diane Menig aus Nevada City kann man nicht ansehen, dass es sichbei
der Musik um sehr puristischen Folk handelt: 2 Mädelz, 2 Gitarren
- sonst nix. Zwei neue Lieder von Alela, eins von ihrer langjährigen
Gesangspartnerin Alina Hardin, zwei Folksongs (u.a. das von Sandy
Denny und Fairport Convention bekannte
"Matty Groves") und das wunderbare "Rake" von Townes
van Zandt. An Alelas neue und für Folkies eher untypische Kurzhaarfrisur
konnte ich mich schon beim Gig im Duisburger Steinbruch im vergangenen
September gewöhnen. Auf jeden Fall meine 10-Inch des Jahres.(05.12.2009) |
| Sleepy Sun: "Sleepy Son" (ATP Recordings, Aug. 2009) |
Auch die zweite Single der Band mit wunderschönem Cover und obskurem
Heavy-Bluesrock im Stil der frühen 70er.(19.11.2010) |
| Pete Molinari: "Today, Tomorrow And Forever E.P." (Damaged Goods, Aug. 2009) |
Ich
weiß leider nicht viel über diesen Sänger, nur dass
er mit "Migrationshintergrund" aus England stammt. Dies
4-Track EP habe ich mir zwar in erster Linie wegen des Formats gekauft,
aber auch, weil mit "Satisfied Mind" eines meiner Liebligslieder
aus dem Bereich Country dabei ist. Leider hat sich der Kauf dann für
mich doch nicht wirklich gelohnt, den Pete Molinari interpretriert
hier 4 Nashville-Klassiker im authentischen Sound der frühen
60er, d.h.: sehr gospelastig. Zwar kenne ich mich in diesem Genre
kaum aus, aber mir fallen da Elvis in seiner späten Nashville-Phase
oder auch Roy Orbison ein: also nichts, wozu ich wirklich einen
Draht habe. Und besonders wenig Zugang habe ich dann, wenn die legendären
Jordanaires als Chor dabei sind. Die haben mir auch schon manche
Johnny Cash-Platte nur schwer erträglich gemacht. Und
bei "Satisfied Mind" bleibe ich dann auch lieber bei den
Coverversionen von den Walkabouts,
John Martyn oder Tim
Hardin.(15.12.2010) |
| Arctic Monkeys: "Cry Lightning" (Domino, Aug. 2009) |
|
... und gerade habe ich in der Plattenhülle auch noch einen Coupon
für den Gratisdownload der drei Lieder gefunden. Davon stand garnix
auf dem Cover. Schöne Überraschung ... |
| Sleepy Sun: "New Age" (ATP Recordings, März 2009) |
Vergangenen Montag war die junge Heavy-Blues-Rock Band Sleepy Sun
aus San Francisco zu Gast im Duisburger Steinbruch.
Zwar konnte mich der Auftritt der Band nicht 100%ig überzeugen
- zu laut, vor allem aber mit zu schlechtem Sound - trotzdem war die
gute Substanz zu erkennen. Am Verkaufsstand gab es denn gleich drei
10"-EPs im farbigem Vinyl im Angebot, sodass ich natürlich
zuschlagen musste, während ich das komplette Album aussen vorgelassen
habe. Nach den Arctic Monkeys also meine
zweite "Non-Album"-Band im Plattenschrank. Das ist insofern
ganz witzig, als die Band ihren bisher größten kommerziellen
Erfolg als Vorgruppe für die englische Band gefeiert hat. "New Age" ist die erste Auskopplung vom Debütalbum. (19.11.2010) |
| Cat Power: "Dark End Of The Street" (Matador, Dez. 2008) |
Ein Nachschlag zum Fest! Im Januar hatte uns Chan Marshall bereits
mit der Doppel-CD "Jukebox" voll
wunderbarer Coversongs erfreut. Jetzt gibt es als 10"-Doppel-Vinyl
sechs weitere Lieder aus der gleichen Aufnahmesession, neben dem recht
bekannten und oft gecoverten Titelsong auch eine recht merkwürdige Version
des CCR-Klassikers "Fortunate Son" sowie eine nicht besonders
"werktreue" Version des Sandy Denny-Songs "Who Knows
Where The Time Goes". Neben dem hübschen Doppelalbum gibt es nur
noch den Digital-Download, aber keine CD. Eine ziemlich exzentrische,
aber nicht unsympathische Veröffentlichungspolitik! (19.12.2008) |
| The Magic Numbers: "Undecided" (EMI/Heavenly Recordings, Sept. 2007) |
Ein
EP mit 6 Liedern und sehr schönem Cover. Der wunderbare Titelsong, gesungen
von der wunderbaren Angela Gannon, stammt vom 2006er Album "Those
The Brokes". "Let Somebody In", gab's dort zwar auch
schon, liegt hier aber in neuer Version mit einem schönen Streicherarrangement
von Richard Kirby (ja genau der von "Five
Leaves Left"!) vor. Die anderen Lieder sind ganz neu.(24.12.2008) |
| Fionn Regan: "The End Of History" (Lost Highway, Juli 2007) |
Fionn Regan ist ein junger irischer Singer/Songwriter und Akustikgitarrist,
dessen wunderbares Debütalbum ich bei der Erstveröffentlichung im Sommer
2006 in England auf dem Bella Union Label genauso verpasst habe, wie die
Zweitveröffentlichung vom Sommer 2007 in den USA bei Lost Highway. Allerdinx
gibt es vom US-Label ein 10"-Vinyl-Doppelalbum, das ich kürzlich
im Kölner Normal-Plattenladen entdeckt habe. Der Sticker auf der Hülle
zitierte u. a. die Times ("this is similar
to Dylans early albums, but with the flow of a Nick Drake - a stunning
combination") und den NME ("Ireland's
answer to Bright Eyes"), was natürlich erst einmal ziemlich
marktschreierisch daherkommt. Da ich aber in guter Stimmung war, vor allem
weil ich beim Stöbern endlich Nick Drakes "Five
Leaves Left" als neuwertiges Vinyl zu einem erschwinglichen Preis
gefunden hatte, habe ich auch hier ohne langes Überlegen zugegriffen.
Der Kauf hat sich gelohnt! Ich höre zwar keinen Dylan heraus, vielleicht ein wenig Conor Oberst bei der Gesangsstimme. Dafür sind aber die Lieder durchweg gut, extrem sparsam instrumentiert, aber man vermisst nichts: es gibt kein Bedürfnis nach größeren Arrangements (so wie auch schon auf "Pink Moon" oder von mir aus auch beim frühen Dylan). Vor allem aber hat der Bursche (im Unterschied zu Dylan!) eine sehr gute und interessante Fingerstyle-Technik auf der Gitarre, die sich nicht vor der von Nick Drake zu verstecken braucht! Noch ein Tipp: guckt Euch das Video zum Opener "Be Good Or Be Gone" auf Youtube an! (21.11.2008)
|
| Alela Diane: "Songs Whistled Through White Teeth" (Names, Dez. 2006) |
Leider
ist diese englische Vinylscheibe schon längst vergriffen, sodass ich mit
einer Digitalkopie vorlieb nehmen muss ...(27.05. 2009) |
| Stereolab: "Fab Four Suture" (Too Pure, März 2006) |
Diese Kompilation fasst alle Tracks von 4 limitierten Singles von 2005/06
zu einem Doppelalbum im kleineren Format zusammen.(24.12.2008) |
| Elvis Costello & The Imposters: "The Clarksdale Sessions" (Lost Highway, Feb. 2005) |
In
Clarksdale, Missisppi, steht ein Bluesmuseum, das einem Schauspieler gehört,
dessen Name mir als Kino-Ignoranten gerade leider nicht einfällt.
Elvis fühlt sich am Nabel der Blues-Welt offensichtlich sehr wohl
und hat mit seinen Imposters dort live in einem Radio-Studio aus den Anfängen
des 20. Jahrhunderts gespielt. 7 Aufnahmen der Session werden hier im
"Delta-Verite"-Stil (Elvis Ausdruck für einen "losgelösten"
Aufnahmestil frei nach "Cinema Verite"- was immer das auch sein
mag) gebracht. Neben 5 Alternativ-Versionen zu Liedern von "Delivery
Man" wurden noch der Soulklassiker "Dark End Of The Street"
und mit "In Another Room" ein bisher ungehörtes Costello-Original
eingespielt. Man kann das Ganze jetzt als wunderschöne 10"-Schallplatte
oder "nur" als Bonus zur CD-Neuauflage von "Delivery
Man" erstehen. Blöd für Elvis-Fans, die die CD vom
letzten Herbst schon besitzen, aber keinen Plattenspieler!(11.02.2005) |
| Kings Of Leon: "Aha Shake Heartbreak" (BMG/Handmedown, Nov. 2004) |
Beim
Cover bitte nicht wundern. Wie schon beim letztjährigen
Debüt der Burschen ist auch die neue CD zusätzlich als
10"-Doppelalbum, sogar mit Klappcover und aus durchsichtigem
Vinyl, erschienen - und hat eben im Unterschied zur CD eine weiße
Orchidee vor schwarzem Hintergrund vorne drauf. Und ist wie die W4L-CDs
durchnummeriert: mein Exemplar hat die Nummer 6928 (da werden wir
mit Louischen wohl kaum hinkommen!). Jetzt muss ich mich für
diese Autofahrmusik doch wieder um eine "CD-Sicherheitskopie"
bemühen... Oder einen Plattenspieler für's Auto?(31.12.2004) |
| The Good Life: "Lovers Need Lawyers" (Saddle Creek, März 2004) |
Von
der Band weiß ich nicht viel: sie stammt wie Bright
Eyes aus Oklahoma und veröffentlicht ihre Platten auf dem gleichen
Label. Gekauft habe ich diese 7-Track-EP der mir zu dem Zeitpunkt noch
völlig unbekannten Band eigentlich nur deshalb, weil es sich um eine
eine 10-Zoll-SCHALLPLATTE handelt. Ach ja, The Good Life, das Vehikel von Sänger/Songschreiber Tim Kasher, spielen etwas, das man früher mal schlicht und einfach "Rockmusik" nannte. Kein Punk, kein Metall, kein Schrammelpop, kein Folk: ROCKMUSIK. Wahrscheinlich hätte diese Schallplatte ohne das Hype um Oklahoma-Bands nicht den Weg nach Europa und sogar in den Mediamarkt von Duisburg-Müxlü gefunden. Aber wahrscheinlich stand die Platte da schon seit letztem Jahr herum. (04.12.2005) |
| Ryan Adams: "Love Is Hell pts. 1 & 2" (Lost Highway, Dez. 2003) |
Was für eine bescheuerte Veröffentlichungspolitik war das! Am 03.11.2003
erschien die EP "Love Is Hell - pt.
1" auf CD mit 10 Liedern, davon zwei "Bonustracks".
Am 08.12.2003 folgten dann gleichzeitig "Rock'n'Roll"
und "Love Is Hell - pt. 2", letztere wiederum eine CD, dieses
mal aber nur mit 7 Liedern. Außerdem gab es dann noch "Love
Is Hell - pts. 1 & 2" als 10"-Vinyl-Doppelalbum - natürlich
ohne die beiden Bonustracks vom ersten Teil. Wenn die Musik nicht so gut
wäre, nach "Gold" war Ryan
Adams für mich für eine Zeit einer der Allergrößten, dann hätte ich jetzt
natürlich nicht drei Versionen von "Love Is Hell" im Plattenregal
stehen ...(24.12.2008) |
| Kate Rogers: "Welcome E.P." (Grand Central, Okt. 2003) |
Vor
Jahren hatte ich mir von der Kanadierin schon mal ein Album mit Coversongs
gekauft ("Seconds" von
2005). Da konnte ich diesem Vinylschätzchen, so wie ich es sehe, ihr Debütwerk
mit eigenem Material, nicht widerstehen.(08.03.2009) |
| Motorpsycho: "Serpentine EP" (Stickman, Sept. 2003) |
Der
Titelsong vom Album "It's A Love Cult".(24.12.2008) |
| Kings Of Leon: "Youth And Young Manhood" (RCA, Aug. 2003) |
Es hat ein bisschen gedauert, bis der Groschen bei mir fiel: Kollege Frankie
von den Craving Hands hatte mir eine "digitale Sicherheitskopie"
der Platte zur Verfügung gestellt, aber ich blieb beim Hören
ziemlich unbeeindruckt. Hatte vielleicht was mit dem "Hype"
um die Junx zu tun. Neulich hatte ich im Plattenladen die Vinylausgabe
in der Hand: eine Doppel-10-Inch! - und ich habe als alter Querkopf
sofort zugeschlagen. Zu hause habe ich dann aber doch nicht den Plattenspieler
angeschmissen, sondern noch mal die Sicherheitskopie in's PC-Laufwerk
geschoben, während ich die schöne Platte in Händen hielt.
Schließlich hat es doch noch "Klick" gemacht: schöne Rockmusik,
altmodisch und trotzdem jung & frisch. Und beim Blättern im Booklet
stelle ich fest, dass den Junx bei einigen Liedern ein gewisser "Angelo"
geholfen hat. Das interessiert jetzt wahrscheinlich kein Schwein, aber
der Mann ist einer der angesagtesten Nashville-Country-Songschreiber und
mir schon gelegentlich bei Kim Richey (Co-Autor von "I'm Alright",
das zu den von Waiting For Louise gecoverten "10
Songs" gehört!) und anderen aufgefallen. Und somit in "Alternativ"-Kreisen
sicherlich als völlig "uncool" einzuschätzen. Ich
glaube, ich schweife etwas ab. Gute Platte. Wie gesagt.(irgendwann in 2004) |
| The Blow: "Bonus Album" (K Records, Okt. 2002) |
Eine günstige Zehn-Zoll-EP vom K-Label (Calvin Johnson/Beat
Happening) - das war Grund genug für mich, diese Platte gestern
in einem Kölner Second-Hand-Laden einzupacken. Gerade lese ich
beim All Music-Guide
über "The Blow", dass es sich dabei nicht um eine Band,
sondern um ein Projekt der Avantgarde-Künstlerin Khaela Maricich
handelt. Ich warte wohl noch ein bisschen mit dem Hören und berichte
später, ob das ein Fehlkauf war ...(08.12.2009) |
| 3 Shades Of Blues: "Dark Star" (Dhyena, 2002) |
Auf "Dark Star" sind vier Instrumentaltracks zu hören, die von
diesem losen Musikerensemble im April 2002 live im Münchener Club
2 mitgeschnitten wurden. Mit dabei u. a. die Brüder Micha Archer
am Schlagzeug und Markus Archer am Bass von der Band The
Notwist, Perkussionist Carl Oesterhoelt (FSK,
Merricks) und Gitarrist Ivica Vukelic. Musikalisch irgendwo
zwischen Blues, Jazz und Filmmusik.(08.02.2009) |
| The Silver Mt. Zion Memorial Orchestra & Tra-La-La Band: "Born Into Trouble As The Sparks Fly Upwards" (Constellation, Okt. 2001) |
|
Ian spielt Gitarre und Orgel, aber den Nachnamen kenne ich immer
noch nicht... |
| Continental Drifters: "Listen, Listen" (Blue Rose, Okt. 2001) |
Continental
Drifters play favorites by Sandy Denny and Richard Thompson
lautet der Untertitel dieses 28 Minuten-Schmankerls, welches zum Großteil
im HO*T FM Studio eingespielt wurde. Mit akustischen Instrumenten
und großer Hingabe widmen sie sich 7 Songs aus dem Fairport-Umfeld:
"You're Going To Need Somebody", "The Poor Ditching
Boy", "I Want To See The Bright Lights Tonight", "Meet
On The Ledge", "I'm A Dreamer" und "Mattie Groves
wurden ausgewählt und zelebriert. Kaum eine Band scheint prädestinierter
zu sein, um diesen großartigen Songs endlich ein Denkmal zu
setzen. Kommt im schönen, der Fairport Convention-LP Liege & Lief nachempfundenen Cover. Auf Vinyl übrigens im 10"-Format erhältlich: ich konnte mich nicht beherrschen und habe mir CD und Platte gekauft (so was tue ich sonst eigentlich nicht). |
| Radiohead: "Amnesiac" (EMI/Parlophone, Juni 2001) |
Ich
bin zwar kein besonders gr0ßer Fan der Band, habe sie aber seit ihrem
Hit "Creep" immer gerne gehört. Allerdinx ist mir diese
Musik oft zu kompliziert, um sie wirklich genießen zu können. Und
hätte da nicht dieses 10"-Doppelalbum beim Hai-Vieh-Diskaunter
herumgestanden, so hätte ich höchstwahrscheinlich auch nicht zugegriffen.(24.12.2008) |
| Dakota Suite: "Morning Lake Forever " (Houston Party, Jan. 2001) |
|
Eine typische Mischung für eine "EP" ist das: sechs
Lieder, knapp über 30 Minuten, drei "normale" Songs und
ein Klavier-Instrumentalstück von Sänger/Gitarrist Hooson,
von denen mir der 8mimütige Opener am besten gefällt. Dazu
je ein frickeliges Instrumentalstück von Bassist David Buxton
und Gitarrist/Produzent Richard Formby. Kann und muß man
nicht odt hören, ist aber eigentlich ganz interessant. |
| Motorpsycho: "Walking With J EP" (Stickman, März 2000) |
Auch diese zweite Motorpsycho-Maxi zum Album "Let
Them Eat Cake" ist gelungen. Sowohl optisch, als auch musikalisch.
(29.01.2009) |
| Motorpsycho: "The Other Fool EP" (Stickman, Jan. 2000) |
Eine weitere Motorpsycho EP mit schönem Cover (und natürlich schöner Musik).
Den Titelsong findet man ungekürzt auf dem Album "Let
Them Eat Cake". Der Rest ist - wie immer bei den Norwegern -
bislang unveröffentlicht.(08.03.2009) |
| Analogy: "The Suite" (Akarma, 2000) |
|
Ich hatte jetzt endlich Zeit, mir die Platte anzuhören und
bin leider von der Musik selber nicht so beieindruckt wie von Cover
und Veröffentlichungsformat: es handelt sich stilistisch um
etwas, das man vielleicht als "Folk-Prog-Rock"
bezeichnen könnte: eine Frauenstimme, die leider nicht an Inga
Rumpf oder Sandy Denny, sondern eher an Annie Haslam
von Renaissance oder Minne Graw von Ougenweide
in deren schlechteren Momenten erinnert (Ihr wisst schon: dieser
leicht nervige, klassische Einschlag - obwohl ich Annie und Minne
meistens mag). Dazu viele, aneinandergereihte Parts (es handelt
sich ja schliesslich um eine "Suite"!), die kompliziert,
aber nicht wirklich virtuos wirken, inklusive unorganischer Tempo-
und Taktwechsel und zweistimmiger Wishbone-Ash-Gitarren. Also könnte
man auch sagen: "Krautrock", wenn man das
eher als Schimpfwort meint und sich auf so pathetische
Bands wie Eloy und Jane bezieht und nicht auf tolle
experimentelle Musik, etwa von Can, Guru Guru und Amon
Düül II (obwohl deren Sängerin mich auch oft
nervt). |
| Motorpsycho: "Hey Jane" (Stickman, Okt. 1998) |
Dies
die zweite Auskopplung aus dem Album "Trust
Us" und wohl die letzte Motorpsycho-10-Zoll, die mir noch fehlte
...(28.02.2010) |
| Motorpsycho: "Ozone" (Stickman, Mai 1998) |
Dies ist sicherlich die Motorpsycho-EP mit dem schönsten Cover.
Der Titelsong stammt vom Album "Trust
Us".(29.01.2009) |
| Motorpsycho: "Starmelt EP" (Stickman, Juni 1997) |
Der
Titeltrack "Starmelt / Lovelight" stammt vom Album "Angels
And Daemons At Play", der fantastische Rest natürlich nicht.(24.12.2008) |
| The Mike Gunn: "A Dream About Jim" (September Gurls, 1997) |
|
Bei Jim könnte es sich um Jimi Hendrix oder
Jimmy Page handeln. Geboten wird hier schliesslich sowas
wie "Psychodelischer Bluesrock", aber eben qualitativ
weit von den Vorbildern entfernt. Einmal wird sogar "Kashmir"
unter dem Namen "Starmir" gecovert, obwohl
man auch sagen kann: geklaut. Oder besser: verhunzt. Mit einem guten
Sänger und besserem Sound könnte mir das Album vielleicht
sogar gefallen. |
| Motorpsycho: "Manmower EP" (Stickman, Juli 1996) |
Die
Junx von Motorpsycho sind extrem produktiv! Bei den Aufnahmen zum "Blissard"-Album
blieb auch noch Material für die B-Seite dieser EP übrig(24.12.2008) |
| Motorpsycho: "The Nerve Tattoo EP" (Stickman, März 1996) |
Der
Titeltrack stammt vom "Blissard"-Album,
der Rest ist, wie immer bei Motorpsycho, hier auf EP exklusiv zu Hören.(24.12.2008) |
| Plastic Venus: "Steady" (Swim, Juni 1995) |
Viel
weiß ich nicht über diese Band: sie stammt wohl aus Israel
und/oder Mazedonien, arbeitete aber von London aus und hat diese EP mit
vier Liedern auf dem Label von Colin Newman (Ex-Wire) und
Malka Spigel (Ex-Minimal Compact) herausgebracht, die dort
auch selber als Duo unter dem Namen Oracle ein Album veröffentlicht
haben. Die Musik baut auf der klassischen Rockbesetzung Gitarre/Bass/Schlagzeug auf, die Gitarren erinnern mit ihrem verhallten und verzerrten Klang an die 80er, an Bands wie The Cure, My Bloody Valentine und eben auch Wire. Dazu wechselnder Leadgesang von Männlein und Weiblein. Eigentlich ist das so garnicht meine Baustelle, aber es klingt doch interessant - zumindest für die Länge einer EP. In größerer Dosis wäre mir die Musik aber höchstwahrscheinlich zu düster, sodass ich wohl nicht nach "Helven Park", dem einzigen (?) kompletten Album der Band Ausschau halten werde. (07.03.2009) |
| Motorpsycho: "Wearing Yr Smell EP" (Stickman, Dez. 1994) |
Der
Titeltrack stammt vom Album "Timothy's Monster", einem der wenigen,
das noch nicht in menem Plattenschrank steht. Der Rest ist exklusiv, u.a.
"President Block", ein Lied einer befreundeten Band aus Trondheim,
gesungen von Lars Lien, besser bekannt als MP-Produzent Deathprod.
Ausserdem anscheinend die erste Veröffentlichung der Band auf dem
Stickman-Label mit der Bestellnummer PSYCHOBABBLE 001.(29.12.2009) |
| Lambchop: "Hank" (City Slang/Merge, 1996) |
Ein
sog. "Mini-Album" mit sieben Liedern aus der Frühphase dieser
wunderbaren Band. Gut wie alles, was Kurt Wagner zu der Zeit geschaffen
hat. Und wie immer hat der Titel keinen Bezug zur Musik.(24.12.2008) |
| Tindersticks: "The Bloomsbury Theatre 12.3.95" (Quicksilver, Nov. 1995) |
Im Frühjahr hatte sich die Band für die Live-Präsentation
des zweiten Albums sogar 3 Bläser
und ungefähr 15 Streicher geleistet und das Ganze dann auf einem
limitierten 10-Zoll Vinyl-Doppelalbum festgehalten, dessen stolzer Besitzer
ich bin. Natürlich habe ich mir inzwischen eine CDR-Sicherheitskopie
gebastelt, damit ich dieser wunderbaren Musik auch lauschen kann, während
ich hier am PC sitze...(16.04.2005) |
| The Geraldine Fibbers: "Get The Gone" (Sympathy For The Record Industry, 1994) |
Tja
... wenn Ex-Punkrocker auf den Countrygeschmack kommen, dann kommt so
etwas dabei heraus. Die Sängerin Carla Bozoulich kannte ich bisher
nur als Backgroundstimme bei Mike Watt (Minutemen, fIREHOSE) und
Simon Bonney (Crime & The City Solution).
Dessen geigende Gattin Bronwyn Adams spielt hier sogar mit. Schönes
Cover, 7 schöne Songs, darunter eine ungewöhnliche Coverversionen von
Dolly Partons "Jolene" und ein Lied von und mit Beck.
Carla scheint viele Leute zu kennen.(08.03.2009) |
| Crime & The City Solution: "The Dolphins And The Sharks" (Mute, 1991) |
Der Titelsong stammt vom letzten Studioalbum "Paradise Discotheque".
Dazu gibt es Instrumentalversionen der bekannten Stücke "On Every
Train (Grain Wil Bear Grain)" von 1987 und "The Bride Ship"
von 1988.(08.02.2009) |
| Green On Red: "Live At Town And Country Club" (China, Nov. 1989) |
Wenn
ich mich richtig erinnere, so gab es diese Live-EP vom 07. April 1989
aus dem Londoner Club damals als Bonus zum Album "This Time Around".
"This LP was recorded at the end of a European
Tour that was beset with disasters from start to finish. There were
problems with Exploding Vans, Storms in the Channel, Lawyers, Liquidators,
Independent Record Companies, Domestic Dramas, Riots in Italy, Traffic
Jams in Germany, The Police in Greece, The Mafia in Sardinia, Stolen
Equipment and Out Of Tune Guitars.... and then The Drummer Left." |
| "Every Day Is A Holly Day" (New Rose, 1989) |
In den 80ern und 90ern war das französische New Rose Label von
Patrick Mathé, benannt nach der ersten Single der englischen Punkband
The Damned, vor allem in Garagenrock-Kreisen sehr angesagt. Dort
erschienen viele wunderbare Platten von Elliott
Murphy, den deutsch/französischen Lolitas, Chris Spedding,
Tav Falco, Paul Roland, Chris
Bailey und seinen Saints, sowie
vielen anderen mehr oder weniger obskuren Künstlern und Bands. Zum Beispiel
auch das erste Album von Jeffrey Lee Pierce und seinem Gun
Club. Viele davon finden sich auch mit einem Beitrag auf diesem 10"-Doppelalbum
wieder, einem Tribut an Buddy Holly. Ich kann jetzt nicht behaupten,
ein Fan von Buddy Holly zu sein oder Ahnung von seiner Musik zu haben,
aber ich finde, dass alle Beteiligten wunderbar Arbeit abgeliefert haben,
durchweg nicht einfach nur nachspielt, sondern die jeweilige mehr oder
weniger bekannte Rock&Roll-Nummer in ihren eigenen Stil überführt
haben. Trotzdem hätte ich die Platte wahrscheinlich nicht eingepackt,
wenn es sich nicht um diese schicke Format handeln würde.(25.12.2008) |
| Virgin Prunes: "Heresie" (?, 1982 * Baby, 1988) |
|
Gestern habe ich den Hörversuch gewagt - und möchte es
jetzt mal diplomatisch sagen: das ist leider nichts für mich.
Da bin ich doch zu sehr dem "Mainstream" verhaftet, um
so etwas Schräges gut zu finden. Vor allem den Gesang von Gavin
und Guggi finde ich unhörbar - etwa so wie den von
John Lydon bei Public Image Ltd. Positiv formuliert klingen
die Virgin Prunes für mich wie eine Mischung aus Captain
Beefheart (den ich eigentlich mag, aber auch nicht immer hören
kann) und den Pogues (die mir relativ egal sind). Anschliessend
habe ich nochmal in Fridays Soloalbum "Each
Man Kills The Things He Loves" reingehört - und finde
es immer noch ziemlich gut, vor allem auch weil Gesang und Songwriting
gut sind. Zu meiner Beruhigung kann ich mir außerdem einreden,
dass es zwar "viel kommerzieller" ist, als es die Musik
der Virgin Prunes je war, aber für "richtige Mainstream-Hörer"
doch immer noch viel zu schräg. Und da stehe ich wohl mit meinem
Musikgeschmack: zu schräg für die Masse und zu normal
für so manch schräges Zeug! |
| Flowerpornoes: "Make Up" (Scratch'n'Sniff, 1987) |
Die
Debüt-EP von Duisburgs bester Band um den Sänger und Songschreiber
Tom Liwa. Damals noch in Englisch. Damals noch im Trio. Auf
dem Cover ist seine Schwester abgebildet, die auf diesem Wege - so
gehen die Gerüchte - überzeugt werden sollte, in die Band als Keyboarderin
einzusteigen. Was sie dann ja auch bekanntlich tat.(24.12.2008) |
| Rickie Lee Jones: "Girl At Her Volcano" (Warner, 1983) |
Eine frühe EP mit 7 Songs, aufgenommen zwischen 1978 und 1983. Überwiegend
Liveaufnahmen, überwiegend Coverversionen (u. a. die Jazzstandards
"Lush Life" und "My Funny Valentine", sowie "Walk Away Rene"
von The Left Banke) . Eine meiner ersten 10"-Platten und
die erste 10"-Platte, die ich mir vor allem wegen des Formats
gekauft habe.(20.12.2008) |
| Captain Beefheart: "Music In Sea Minor" (PRT, 1983) |
Vorgestern war ich mal wieder in Köln zum Bummeln durch die Plattenläden.
Einzige Anlaufstelle an dem Tag war der Normal-Laden am Eigelstein,
denn zufälligerweise war es auch die letzte Woche des entnervten
Inhabers vor der Schließung: alles musste raus zum halben Preis.
Eigentlich ein trauriger Anlass, aber natürlich günstig
für mich, weil ich dort deshalb natürlich mehr Platten eingekauft
habe, als eigentlich beabsichtigt und kein Geld mehr in der Tasche
für andere Läden. Unter anderem fand ich diesen englischen
Beefheart-Sampler aus den 80ern mit sechs Liedern vom '67er-Debüt
"Safe As Milk" , sowie
je einen vom Zweitling "Strictly Personal" und vom Livealbum
"Mirror Man", die ich natürlich alle bereits im Plattenschrank
stehen habe. Aber bei so einer niedlichen 10-Zoll-Platte und einem
höchstwahrscheinlich günstigen Kurs (ich habe keine Ahnung,
ob das hier sowas wie ein "Sammlerstück" ist!) konnte
ich natürlich nicht nein sagen ...(21.02.2010) |
| Virgin Prunes: "A New Form Of Beauty 2" (Rough Trade, Nov. 1981) |
|
Nachdem das 10"-Doppelalbum "Heresie"
nicht wirklich nach meinem Geschmack war habe ich mit dem Hineinhören
in diese EP noch etwas länger gewartet, aber auch hier öffnen
sich mir keine neuen Horizonte. Also gilt: wegsortieren und vielleicht
später (viel später) mal wieder anhören! |
| Jo Jo Zep & The Falcons: "Dexterity" (Mushroom, 1981) |
Eine
rare EP aus dem Spätwerk der australischen Band um den Sänger & Saxofonisten
Joe Camilleri, auf der sie sich bereits recht weit von ihren Rhythm'n'Blues-Wurzeln
entfernt hatten. Habe ich irgendwann mal irgendwo aus der Grabbelkiste
gezogen. Sicherlich nicht wegen des hässlichen Covers, sondern in alten
Verbundenheit mit der Band. Trozdem eher ein Schwachpunkt einer ansonsten
guten Kapelle. Hört Euch lieber das Debütalbum "Don't
Waste It" von '76 oder das starke Livealbum an!(24.12.2008) |
| Geile Tiere Berlin (Geile Tiere Records, 1980) |
Das ist ja eigentlich überhaupt nicht meine Baustelle - und ich finde
die Musik auch nicht besonders gut - aber ich habe diese schräge
(Punk?)-Band ca. 1980 live in Berlin im Kant-Kino gesehen: zwei tuntige
Typen mit Strapsen, Stöckelschuhen und Lederjacken "sangen",
begleitet von einer wüsten Punktruppe, wildes Zeug. Ein paar Jahre später
fand ich dann diese 10"-EP mit bedruckter Plastiktüte und weißer
Innenhülle in einer Grabbelkiste und konnte aus nostalgischen Gründen
nicht widerstehen ...(24.12.2008) |
| "Guillotine" (Virgin, Feb. 1978) |
Ein Sampler mit acht Künstlern vom damals noch wie ein Indie agierenden
Virgin-Label. Am bekanntesten dabei die Motors,
XTC und der legendäre Roky
Erickson. Diel Zielgruppe? Punk? New Wave? Habe ich vor langen
Jahren mal für 4 Mark 99 aus einer Grabbelkiste gezogen und könnte
vielleicht heute ein wenig wertvoller sein. Wie auch immer.(24.12.2008) |
| "Wreckless Eric" (Stiff, 1978) |
Eric
Goulden ist in schräger Vogel aus England, der mal für kurze
Zeit in der selben Liga wie Elvis Costello
und Ian Dury spielte. Dies ist sein charmant-dilletantisches, von
den Labelkollegen Larry Wallis und Nick
Lowe produziertes Debütalbum, das es in den Größen 10 und 12 Zoll
gab. (29.07.2008) |
| "Christmas At The Patti" (United Artists, März 1973) |
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